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Türkisches Gericht ordnet Untersuchungshaft für vier mutmaßliche Schleuser an

12.7.2020 20:47 Uhr, von Andreas Neubrand

Ein türkisches Gericht hat am 9. Juli für vier Verdächtige Untersuchungshaft angeordnet. Ihnen wird vorgeworfen, fast 300 Asylsuchende in die Türkei geschmuggelt zu haben.

Am 7. Juli hielten Sicherheitskräfte ein Boot mit 276 Asylbewerber in der Ägäis fest. Acht Personen wurden wegen des Verdachts des Menschenschmuggels festgenommen.

Vier Verdächtige auf Kaution frei

Ein Gericht in Izmir hat vier der Verdächtigen nun in Untersuchungshaft gesteckt. Die Anderen wurden gegen Kaution freigelassen.

Aufgrund ihrer geopolitischen Lage ist die Türkei eine der wichtigsten Transitländer für Migranten und Flüchtlingen nach Europa. Grund für die vielen Flüchtlinge ist der Bürgerkrieg in Syrien. Allein vier Millionen Syrer leben in der Türkei.

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