Hürriyet

Türkisches Frachtschiff nach Piratenangriff in Hafen von Gabun

25.1.2021 9:50 Uhr

Das türkische Frachtschiff, das am Samstag von Piraten gekapert wurde, hat am Sonntag vor der Küste Gabuns Anker geworfen. Bei dem Angriff wurde ein aserbaidschanischer Ingenieur getötet und 15 türkische Seemänner als Geiseln genommen. Laut türkischen Beamten soll die Leiche des Seemanns an Land gebracht werden.

Das unter liberianischer Flagge fahrende Frachtschiff Mozart ankerte am Sonntagmorgen vor Port-Genitl, erklärte der türkische Verkehrs- und Infrastrukturminister Adil Karaismailoglu über den Kurznachrichtendienst Twitter. Die türkische Seeverkehrsdirektion sagte, die Besatzung habe sich zunächst in einem sicheren Bereich des Schiffes eingeschlossen, aber die Piraten hätten sich nach sechs Stunden gewaltsam Einlass verschafft. Während des Kampfes wurde ein Besatzungsmitglied getötet.

Nachdem die Piraten am Samstag den größten Teil der Besatzung als Geiseln nahmen, verließen sie das Schiff im Golf von Guinea und ließen drei Seeleute zurück. Wie der türkische Außenminister verkündete, habe man diplomatische Bemühungen beschlossen, um die entführten Geiseln sicher und gesund zurückzubringen. Dafür stehe man sowohl mit den örtlichen Behörden als auch mit den türkischen Botschaften in der Region in engem Kontakt.

(be)

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