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Türkisches Außenministerium: So eine Provokation werden wir nicht zulassen

31.8.2020 9:51 Uhr

Ankara lehnt jegliche "illegale Änderung" des Status von Kastelorizo (Meis) ab, teilte das türkische Außenministerium am Sonntag mit, nachdem am Freitag griechische Soldaten mit einer Fähre auf die Insel übersetzten.

Die griechische Insel Kastelorizo liegt weniger als 3 Kilometer vor der Südküste der Türkei. In der Erklärung des Ministeriumssprechers Hami Aksoy wurde betont, dass die Insel gemäß den Pariser Friedensverträgen von 1947, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterzeichnet wurden, entwaffnet worden war. Die Türkei ist zwar keine Vertragspartei, beide Seiten haben jedoch rechtliche Argumente zu diesem Thema.

Beweis für "Hintergedanken"

Wenn die gemeldeten Nachrichten bestätigt würden, wäre dies ein dies ein weiterer Beweis für Griechenlands "Gesetzlosigkeit" und "Hintergedanken", so Aksoy. Am 28. August veröffentlichte die Nachrichtenagentur AFP ein Foto mit der Überschrift: „Griechische Soldaten und Touristen steigen am 28. August 2020 von einer Fähre im Hafen der winzigen griechischen Insel Kastelorizo aus, der südöstlichsten bewohnten griechischen Insel im Dodekanes, die zwei Kilometer von der Südküste der Türkei entfernt liegt.“

Türkei wird keine Provokationen vor ihrer Küste zulassen

Das türkische Außenministerium sagte, die Türkei werde nicht zulassen, dass solche Provokationen zu Erfolgen führen, die direkt vor ihren Küsten stattfinden würden. "Griechenland wird die Partei sein, die aufgrund derartiger eskalierender Schritte in der Region verlieren wird", heißt es in der Erklärung.

Ausweitung der Hoheitsgewässer Kriegsgrund

Der türkische Vizepräsident Fuat Oktay sagte am Samstag, dass die Pläne Griechenlands, seine Hoheitsgewässer auf 12 Seemeilen auszudehnen, Anlass zum Krieg geben würden. Ein ähnliches Statement äußerte der türkische Außenminister Cavusoglu Stunden später.

(be)

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