Türkische Zentralbank erhöht Basispunkte

20.7.2020 17:05 Uhr, von Andreas Neubrand

Die türkische Zentralbank hat beschlossen, die Mindestreservesätze für Devisenreserven in allen Haftungsarten und Fälligkeitsklassen für alle Banken um 300 Basispunkte zu erhöhen.

"Aufgrund dieser Entscheidung wird erwartet, dass rund 8,03 Milliarden Euro an Devisen und Goldliquidität vom Markt genommen werden", sagte die Bank.

Verbesserung der Liquidität

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, hatte die Bank die Devisenreservesätze für Banken, die am 17. März die realen Kreditwachstumsbedingungen erfüllten, um 500 Basispunkte gesenkt. So konnte die Liquidität um 4,45 Milliarden Euro verbessert werden.

Darüber hinaus wurden Banken, die zum ersten Mal die Bedingungen für ein reales Kreditwachstum erfüllten, mit einer Liquidität von rund 8,03 Milliarden Euro ausgestattet. Insgesamt wurden dem Bankensystem so 12,49 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

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