Hürriyet

Türkische Unternehmen ziehen leichte Nutzfahrzeuge vor

7.11.2020 17:33 Uhr, von an

Da Sattelzugmaschinen an der Grenze zwischen der Türkei und der EU oft stundenlang im Verkehr stecken bleiben, bevorzugen immer mehr Unternehmen leichte Nutzfahrzeuge (LCVs), um den grenzüberschreitenden Handel zu beschleunigen.

Aufgrund des hohen Warenaufkommens kann es bis zu vier Tage dauern, bis die Sattelzugmaschinen die Grenze passieren, so Ceyhun Yüksel, Vorstandsvorsitzender des türkischen Unternehmens SelTrans Lojistik.

LCVs brauchen keinen Transitpass

Eine Lösung sind dabei Minivans, da diese keinen Transitpass oder andere Freigabedokumente benötigen. In der Regel können LCVs bis zu 1.200 Kilogramm transportieren. "So können Güter zwischen 48 und 72 Stunden in europäische Länder geliefert werden können", füge er hinzu.

So nutzt das Möbelunternehmen Mobilya Dekorasyon hauptsächlich LCVs um seine Güter nach Europa zu liefern. "Die Liefergeschwindigkeit durch die Nutzung von Minivans ist für uns ein wesentlicher Faktor", sagte Geschäftsführer Emin Yildirim.

Türkei will weltweit Logistikzentren aufbauen

Aber auch der internationale Transport, bei dem mehr als ein Transportmittel verwendet wird (bspw. zusätzlich ein Schiff oder die Bahn), nimmt zu. Grund sind die Lockerungen nach den pandemiebedingten Beschränkungen bis zum 1. Juni.

Um türkische Produkte so schnell und kostengünstig wie möglich transportieren zu können, plant die Türkei die Einrichtung ausländischer Logistikzentren in strategisch wichtigen Regionen in Afrika, Europa, Russland und Fernost.

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