Hürriyet

Türkische Firmen bauen weiterhin an US-Kampfflugzeugen

23.12.2020 14:01 Uhr

Türkische Unternehmen produzieren weiterhin Teile für das F-35-Kampfflugzeug, obwohl sie aus dem gemeinsamen Programm genommen wurden, so der Leiter der türkischen Entwicklungsbehörde für Verteidigungsgüter.

Die USA haben türkische Firmen aus dem Programm genommen, weil die Türkei das russische S-400-Raketenabwehrsystem gekauft hat. Washington befürchtet, dass Russland Nato-Daten ausspionieren könnte. Ankara hat dies stets vereint.

SBB hat viele Direktkäufe

Die Anzahl der Direktbeschäftigten der türkischen Präsidentschaft für Verteidigungsindustrie ist minimal, und die Produktionen werden von einigen Vertragsfirmen durchgeführt, so dass die US-Sanktionen die laufenden Projekte nicht schädigen, erklärte der SBB-Vorsitzende Ismail Demir.

"Die SSB hat nicht viel Direktkäufe. Wir definieren ein Projekt, dass der Landesverteidigung dient, perfektionieren es und verkaufen es dann an den Hauptabnehmer. In diesem Prozess arbeiten wir mit Zulieferern zusammen, die nicht von den Sanktionen betroffen sind", so Demir.

Demir sieht auch die türkische Verteidigungsindustrie, die einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro erzielt, nicht in Gefahr. Er sagte auch, dass die Türkei trotzdem in der Lage sei Kampfflugzeuge zu beschaffen oder sie gegebenenfalls selber zu bauen.

(an)

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