Hürriyet

Türkisch-zypriotische Geisterstadt Varoscha vor Wiedereröffnung

4.7.2020 12:01 Uhr

Ein hochrangiger türkisch-zypriotischer Beamter gab am 2. Juli preis, dass die Versuche, die verlassene Stadt Varoscha wieder zu eröffnen, Fortschritte machen würden. Sie befänden sich nun in der Endphase und seien somit kurz vor der Eröffnung.

Varoscha ist derzeit eine Geisterstadt, in der die Einreise seit Jahrzehnten verboten ist. Nur das im türkischen Zypern stationierte türkische Militärpersonal darf sich in der ruhigen Gegend aufhalten. Einst war die Stadt am Meer jedoch ein beliebtes Ziel für viele Prominente. Jetzt könnte Varosha bald wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Nach der Verabschiedung einer Resolution des UN-Sicherheitsrates von 1984 wurde die Wiedereröffnung von Varosha am 18. Juni letzten Jahres von Seiten der türkisch-zyprischen Behörden angekündigt.

Mehrere Versuche zur Beseitigung der Zypern-Krise sind bislang gescheitert. Die letzte Konferenz bezüglich der Zypern-Krise, an der die Bürgenländer Türkei, Griechenland und Großbritannien teilnahmen, endete 2017 in der Schweiz ohne Fortschritte.

(gi)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.