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Türken sind in Corona-Pandemie besorgter

28.8.2020 11:55 Uhr, von Andreas Neubrand

Die türkische Öffentlichkeit ist zunehmend besorgt über die Corona-Pandemie. Das ergab eine Umfrage des Meinungsinstituts Ipsos vom 18. bis 22. August.

Die Umfrage zeigt, dass im August 53 Prozent der Teilnehmer angab, dass der Ausbruch eine Bedrohung für sie und ihre Familien darstellt. Im Juni waren es noch 37 Prozent. 63 Prozent der Teilnehmer glauben nicht, dass der Schulunterricht am 21. September beginnen wird, wie Beamte angekündigt haben.

Durchläuft die Türkei eine zweite Welle?

"Drei von vier Menschen sind besorgt. Der Anstieg der Anzahl der Coronavirus-Fälle und die sozialen Stimmungspunkte deuten darauf hin, dass wir die zweite Welle des Ausbruchs durchlaufen", sagten die Forscher.

Aufgrund der Pandemie erlitten die üblichen Sommeraktivitäten einen Rückschlag. 90 Prozent der Teilnehmer hätten sich entweder Filme oder Fernsehserien angesehen, 69 Prozent nutzten ihre Handys, Computer oder Konsolen für Spiele.

Familien nutzen Videokonferenz

83 Prozent der Teilnehmer erklärten, dass sie während der Pandemie vor allem Videokonferenzen nutzten, um mit ihren Freunden und der Familie in Verbindung zu bleiben.

Als der erste Coronavirus-Fall am 11. März bestätigt wurde, lag die Angst vor dem Virus noch bei 58 Prozent. "Mit der Zeit fiel die Rate auf mindestens 37 Prozent", sagten die Experten. Mit den steigenden Fällen ist aber der Prozentsatz auf 53 Prozent gestiegen.

Nur 5 Prozent der Türken sind sorglos

In der Türkei sollen am 31. August die Online-Kurse und am 21. September die Vorlesungen wiederbeginnen. Doch daran glauben nur 24 Prozent der Türken.

64 Prozent der Teilnehmer sagten: "Ich war zu Beginn des Ausbruchs besorgt und bin es immer noch." Etwa 10 Prozent sagten: "Ich war nicht besorgt, fühle mich aber mit der Zeit besorgt." Nur 5 Prozent sind sorglos.

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