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Türkei: Zwei Tote, elf Verletzte durch Überschwemmungen in Rize

14.7.2020 9:42 Uhr

Zwei Menschen wurden am frühen 14. Juli bei Überschwemmungen durch starken Regen in der türkischen Schwarzmeerregion getötet, elf weitere verletzt. Und es regnet weiter.

Die Aufräumarbeiten nach den Überschwemmungen werden Wochen dauern (Bild: dha)

Innenminister Süleyman Soylu sagte, sie hätten Probleme, 12 Dörfer zu erreichen, aber alle Einheiten des Rettungsteams würden weiterhin mit Hochdruck an der Rettung der Bewohner arbeiten. 36 Dorfeinwohner konnten durch die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD und AKUT gerettet werden. Zu anderen Dörfern konnten die Rettungteams nicht durchdringen, nachdem Brücken und Straßen einbrachen oder weggespült wurden. Nach Erdrutschen in den Dörfern Yamac und Köprübas im Bezirk Cayeli mussten einige Anwohner verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Diejenigen, die ihre Häuser vorläufig räumen mussten, wurden in Studentenheimen untergebracht. AFAD sowie der Rote Halbmond sorgen für Essen und sauberes Wasser, während die ersten Aufräumarbeiten beginnen. Der ganze Schaden wurde erst mit der Dämmerung klar. Zahlreiche Geschäfte und Häuser sind beschädigt, Autos wurden durch den überbordenden "Sairler Deresi" – dem Dichter-Bach – mitgerissen.

Viele Wege zu abgelegenen Dörfern sind nicht passierbar (Bild: dha)

Drei Häuser zerstört

Laut Soylu liefen Such- und Rettungsbemühungen für eine Person, die als vermisst gemeldet wurde. Später konnten Rettungskräfte nur noch den leblosen Körper in der Nähe des Wohnortes bergen.

Laut Behördenangaben wurden durch die heftigen Regenfälle der letzten Tage und den dadurch ausgelösten Überschwemmungen zahlreiche Häuser in der Region beschädigt - drei Häuser wurden durch die Fluten vollständig zerstört.

Seit den frühen Morgenstunden hat der Regen in Rize wieder zugenommen. Auch für Artvin gilt eine Warnstufe vor neuen Überschwemmungen

(be)

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