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Türkei: Zur Ausgangssperre zog es Einheimische ins “Weltuntergangsdorf”

8.12.2020 18:36 Uhr

Das malerisches Dörfchen Sirince, das an einem grünen Hang zwischen Bergen im Bezirk Selcuk von Izmir erbaut wurde, hieß Bürger aus den Großstädten der Türkei willkommen, die die landesweit verhängte Wochenend-Ausgangssperre in historischen Häusern mit Blick auf die atemberaubende Natur verbringen wollten.

Sirince, das vor allem für seine Boutique-Hotels und seinen Basar bekannt ist, erlebte bereits Ende 2012 einen Ansturm an Besucher - pünktlich zum durch die Maya prophezeiten Weltuntergang. Sirince allerdings sollte aufgrund der Marienverehrung und „positiver Energien“ als zweiter Ort neben dem französischen Bugarach verschont bleiben. Seit seiner mysteriösen Bezugnahme im Maya-Kalender steht das Dörfchen nun im Zentrum der Aufmerksamkeit.

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Doch obwohl derzeit keine großen Gerüchte über einen erneuten Weltuntergang die Runde machen, führte die Coronavirus-Pandemie und die landesweiten Ausgangssperren am vergangenen Wochenende in der Türkei dazu, dass erneut alle Boutique-Hotels und Hostels im Dorf ausgebucht waren.

Im Gespräch mit der staatlichen Anadolu Agency sagte der Muhtar (Dorfvorsteher), Ismail Yildirdi, dass die Natur und die saubere Luft im Dorf das Interesse der Reisenden steigern würde. Und auch, wenn die Gassen auch hier während der Ausgangssperre leer bleiben, genießen die Besucher ihre Zeit in Sirince.

(gi)

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