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Türkei: Zivile Luftfahrtbranche erholt sich nach Covid-19

10.9.2020 10:38 Uhr

Der türkische Transport- und Infrastrukturminister Adil Karaismailoglu hat in einer schriftlichen Mitteilung erklärt, dass die zivile Luftfahrt durch die Coronavirus-Pandemie zwar herbe Verluste einstecken musste, aber immer noch eine der am wenigsten getroffenen Branchen sei.

"Bei der Luftfahrt steigt das Vertrauen und die Passagierzahlen", so Karaismailoglu. Im August seien insgesamt 9,57 Millionen Passagiere abgefertigt worden, davon 5,76 Millionen auf Inlands- und 3,81 Millionen auf Auslandsflügen.

Weltweite Auswirkungen der Pandemie

Der Transportminister erinnerte daran, dass durch den Ausbruch des Sars-Cov-2-Virus der weltweite Flugverkehr für einige Monate komplett zum Erliegen kam: "Das Coronavirus hatte große Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und auch auf die zivile Luftfahrt. Daten des Dachverbands der Flughafenbetreiber (ACI, Airport Council International) zeigen, dass die Passagierzahlen bis Ende des Jahres im Vergleich zum Jahr 2019 rund 40 Prozent, die Flughafeneinnahmen um 76 Milliarden Dollar (rund 64 Mrd. Euro) fallen werden."

Hilfen für die Zivile Luftfahrtbranche

Der Transportminister erklärte, dass die Zivile Luftfahrtbranche zwar mit großen Problemen zu kämpfen hatte, aber man alles getan habe, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. So wurden zahlreiche Zahlungsfristen für Kredite oder laufende Kosten gestundet, ein Slot-Verlust für die Flüge verhindert und die Mehrwertsteuer für den Flug- und Transportsektor bis zum 30. Juni 2020 von 18 auf ein Prozent gesenkt.

Zudem habe die Entwicklung des "Safe Tourism"-Zertifikats durch die Ministerien für Tourismus, Gesundheit und Innere Angelegenheiten dafür gesorgt, dass verbindliche Regeln aufgestellt wurden. Diese sorgten nun dafür, dass das Vertrauen in die Transportation in der Türkei steigt – und mit ihm auch die Passagierzahlen aus dem Aus- und Inland.

(be)

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