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Türkei will weiterhin an Deeskaltionszone in Idlib festhalten

30.8.2020 9:14 Uhr, von Andreas Neubrand

Trotz der Verstöße des Assad-Regines gegen den Waffenstillstand ist die Türkei entschlossen, die Deeskalationszone in Idlib, Syrien aufrechtzuerhalten, das erklärte der Präsidentensprecher des Landes am 28. August.

Ibrahim Kalin traf den US-Sonderbeauftragten für Syrien, James Jeffrey, und seine Delegation in Istanbul.

Kampf gegen den Terror

Dabei standen die allgemeine Situation in Syrien und Idlib, sowie die Arbeit des syrischen Verfassungsausschusses, der Kampf gegen Terror und die Flüchtlingsfrage auf der Tagesordnung.

Bei dem Gespräch betonte Kalin, dass jede Unterstützung für terroristische Gruppen in Syrien inakzeptabel sei. Dabei sei es egal, ob die es sich dabei um politische, wirtschaftliche oder logistische Unterstützung handle. Weiterhin erklärte er, dass der Kampf gegen die den Islamischen Staat und die PKK nur gemeinsam erfolgen kann.

Syrischer Verfassungsausschuss soll schneller arbeiten

Beide Parteien sind sich darin einig, dass das Assad-Regime den politischen Prozess sabotiert, dass der syrische Verfassungsausschuss seine Arbeit beschleunigen muss und dass bald freie Wahlen ausgerufen werden sollen.

Jeffrey und sein Team sind für eine Woche in der Türkei.

Seit 2011 ist Syrien in einen blutigen Bürgerkrieg versunken, als Assad Proteste gegen seine Regierung blutig niederschlagen lies.

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