Hürriyet

Türkei will stärker in E-Commerce investieren

30.10.2020 16:28 Uhr, von an

Schätzungen zufolge wird der E-Commerce-Handel in der Türkei ein Volumen von fast 22 Milliarden Euro erreichen. Dabei soll der Anteil von Online-Shopping bei 38 Prozent liegen.

Während der Pandemie hat sich das Verhalten der Verbraucher verändert. Viele Unternehmen haben in ihre Digitalisierung investiert, um das Vertrauen der Kunden zu erhalten. Das hat auch das Verständnis für E-Commerce in der Bevölkerung erhöht.

Türkei will wichtiges Handelszentrum werden

Die Türkei will 2021 zu einem der wichtigsten Handelszentren im Bereich E-Commerce werden. Dies soll mit besserem Verbraucherschutz geschehen, der den Handel einfacher und sicherer machen soll. Konkret ist ein schnellerer Mechanismus geplant, was die Rückgabe von Produkten angeht.

Außerdem will man neue Rabattmodelle ermöglichen. Dies soll den elektronischen Handel auch grenzüberschreitend erleichtern. Außerdem plant man bürokratische Hürden und Zölle abzubauen. Die Anzahl der lizenzierten E-Commerce-Depots wird im nächsten Jahr von 120 auf 130 steigen.

Trendyol ist ein führender Online-Marktplatz

Trendyol ist einer der führenden Online-Marktplätze der Türkei mit einem weltweiten Nettoumsatz von über 565 Millionen Euro, so ecommercedb.com. Das Unternehmen hat allein in den letzten drei Monaten 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen. "Wir haben dabei die wirtschaftlichen Entwicklungen in Anatolien gestärkt und auf mehr Frauen in der Belegschaft geachtet", so ein Sprecher des Unternehmens. "Trendyol beschäftigt direkt 12.000 Menschen, indirekt sind es sogar 730.000 Menschen."

Die Türkei plant auch die Einrichtung ausländischer Logistikzentren in strategischen Regionen in Afrika, den USA, Europa, Russland und Fernost. "Wir wollen türkische Produkte schnell und kostengünstig an die globalen Märkte liefern", sagt Handelsministerin Ruhsar Pekcan am 25. Oktober.

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