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Türkei will mit BioNTech gemeinsame Impfstoff-Produktion erörtern

1.1.2021 12:16 Uhr

Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank gab einen Bericht zur Corona-Lage ab und sagte, man habe BioNTech bereits angeboten, den Impfstoff gegen Covid-19 in der Türkei zu produzieren. Die Türkei wolle ihren Beitrag dazu leisten, eine möglichst hohe Zahl an Durchimpfung zu erreichen.

Varank wies darauf hin, dass die Wissenschaft bei der Impfung von Menschen zögert: "Der Impfprozess dauert in der Welt zu lange. Können wir schnell etwas tun, ist die Kapazität in der Türkei ausreichend? Wir bauten eine Covid-Plattform auf. Wir luden alle unsere Wissenschaftler ein. Wir haben gesagt, wir decken ab, was Sie wollen - Stipendien für Studenten, Maschinen, Produkte, Geld, Materialbedarf, aber wir wollten ein schnelles Ergebnis von Ihnen." Varank teilte mit, dass man sich beim Impfstoff aus der Türkei einem Endstadium der Testphase anstreben würde.

In Bezug auf BioNTech teilte der Minister mit, dass man seit März mit Professor Ugur Sahin im Gespräch sei. "Wir treffen uns seit März mit Ugur Sahin, um gemeinsam Geschäfte zu machen. Er sagte, die Türkei sei ein guter Platz dafür. Wir sehen, dass das Virus noch viele Jahre Teil unserer Existenz sein wird. Heute werden Impfkalender mitgeteilt und wenn Sie es sich ansehen, sehen wir, dass ein kleiner Teil der Weltbevölkerung im Jahr 2021 geimpft wird. Vielleicht können wir mit dem Ausland zusammenarbeiten, aber wir wollen unseren eigenen Impfstoff haben." Man wolle aber die Zusammenarbeit mit BioNTech intensivieren. "Die Idee, ein Forschungszentrum zu eröffnen, entstand aus diesen Treffen. Daraus entstand der Gedanke, gemeinsam eine Produktionsanlage in der Türkei zu bauen. Ich wollte, dass das Gespräch persönlich geführt wird. Zoom-Meetings, obwohl effektiv, verlaufen anders. Kurz persönliche Meetings. Wir wollen die Gespräche intensivieren – auch in die Richtung der Krebsstudien von Professor Sahin."

(ce)

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