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Türkei will Gleichberechtigung ruandischer Frauen stärken

8.11.2020 22:15 Uhr, von an

Im Rahmen des Entwicklungsprogramms der UN (UNDP) will die Türkei den ruandischen Privatsektor bei der Förderung von Geschlechtergerechtigkeit unterstützen, so die türkische Botschafterin in Ruanda, Burcu Cevik.

Die Türkei wolle dabei 100.000 US-Dollar zur Verfügung für Projekte zur Gleichstellung bereitstellen. Die Projekte sollen private Unternehmen ermutigen, ein geschlechtsfreundliches Arbeitsumfeld zu schaffen.

Mehrheit der ruandischen Bevölkerung ist weiblich

Ruanda gehört zu den fünf Ländern, die für die Unterstützung des Projekts ausgewählt wurden, sagte sie.

Unternehmen, die an dem Projekt teilnehmen wollen, stimmen zu, eine interne organisatorische Bewertung der Gleichstellung der Geschlechter vorzunehmen und mit Unterstützung des Gender Monitoring Office einen Plan für die Gleichstellung der Geschlechter zu entwickeln, sagte sie. Erfolgreiche Unternehmen erhalten danach ein "Gender Seal Certificate".

Frauen machen 52 Prozent der Bevölkerung Ruandas aus. Das Land ist in Bezug auf Gleichstellung der Geschlechter auf einem guten Weg, besonders in den Feldern Politik und öffentlichem Sektor.

Derzeit sind 61 Prozent der Parlamentarier Frauen. Sie bekleiden auch wichtige Posten in Ministerien und Institutionen der ostafrikanischen Nation.

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