Hürriyet

Türkei will fairen Beitrag zum Klimaschutz leisten

23.11.2020 16:32 Uhr

Die Türkei hat am 22. November in einem Nachtrag zur Erklärung des Gipfeltreffens der G20-Regierungschefs erklärt, dass sie ihren fairen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten will.

"Als Entwicklungsland mit einer zu vernachlässigbaren historischen Verantwortung beim Ausstoß von Treibhausgasen (weniger als 1 Prozent der weltweiten Gesamtemissionen) sind die Anforderungen an die Türkei gemäß des Pariser Abkommen und der Umsetzung durch das UNFCCC nicht fair", sagte der Sprecher des Außenministeriums Hami Aksoy.

Türkei fühlt sich unfair behandelt

Er betonte, dass die Türkei der Bekämpfung des Klimawandels große Bedeutung beimesse und aktiv zum Klimaschutz beitrage.

"Wir halten uns an unsere Position, die in der Erklärung der Regierungschef im Rahmen des G20-Gipfels getroffen wurde", erklärte er. Der digitale Gipfel fand vom 21. bis 22. November unter der Schirmherrschaft Saudi-Arabiens statt.

Im Jahr 2018 erklärte Mehmet Emin Birpinar, der Chefunterhändler der Türkei, bei Gesprächen über den Klimawandel, dass die Türkei ungerecht behandelt werde, da sie von den bereitgestellten Mitteln nicht profitieren könne.

Das Pariser Abkommen wurde im April 2016 von 195 Nationen unterzeichnet und verpflichtet die Teilnehmer die Temperatur um zwei Grad Celsius zu verringern.

(an)

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