epa/Kim Ludbrook

Türkei will Beziehungen zu Afrika intensivieren

26.5.2020 10:04 Uhr, von Andreas Neubrand

Anlässlich des Afrikatags am 25. Mai erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu, dass die Solidarität mit Afrika in der Corona-Pandemie wichtiger ist als jemals zuvor.

"Afrika hat in den letzten Jahren viele Fortschritte erzielt und wir können mit unseren Partnern hoffnungsvoll in die Zukunft blicken", so Cavusoglu: "Dabei arbeitet die Regierung in Ankara mit öffentlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und dem privaten Sektor zusammen."

Afrikatag am 25. Mai

Mit dem Afrikatag am 25. Mai wird der Gründung der Afrikanischen Union im Jahr 1963 gedacht.

Die Türkei sieht die Beziehungen zu Afrika als eine Win-Win-Situation und des gegenseitigen Respekts. Aus diesem Grund will Ankara die Beziehungen zu Afrika auf ein neues Level heben.

42 türkische Botschaften in Afrika

Insgesamt hat sich die Zahl der türkischen Botschaften auf dem Kontinent von 12 im Jahr 2002 auf 42 erhöht. Im Gegenzug haben 36 afrikanische Länder eine Botschaft in der Türkei eröffnet. 2008 waren es nur 10 Länder. Dabei habe sich das Handelsvolumen in den letzten 18 Jahren versechsfacht, so Cavusoglu.

Für den Oktober 2020 ist der dritte Türkei-Afrika-Wirtschaftsgipfel in Istanbul geplant.

Afrika hat Erfahrungen mit Epidemien

Zum Thema Corona-Pandemie erklärte Cavusoglu: "Den afrikanischen Ländern kommt nun ihre Erfahrungen der letzten Jahre bei der Bekämpfung diverser Epidemien zugute. Noch ist die Zahl der Infizierten auf dem Kontinent gering und die Türkei hofft aufrichtig, dass es dabei bleibt."

Am 24. Mai lag die Zahl der Corona-Fälle in Afrika bei fast 107.500. In den letzten 24 Stunden haben sich 3.500 auf dem gesamten Kontinent neu infiziert.

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