imago images / Arnulf Hettrich

Türkei will bei Ladestationen für Elektroautos aufrüsten

21.9.2020 8:49 Uhr

Der Minister für Umwelt und Städteplanung der Türkei, Murat Kurum, hat mitgeteilt, dass die Verbreitung von Ladestationen für E-Fahrzeuge bis 2023 massiv ausgebaut werden soll. Dabei soll zum Beispiel einer von 50 Parkplätzen E-Autos vorbehalten sein. Ladestationen sollen dann an Malls, Wohnhäusern, Straßen und Tankstellen zu finden sein. So will man sicherstellen, dass das erste indigen produzierte Elektro-Fahrzeug der Türkei, der TOGG, auch ausreichend Versorgungsstationen zum Aufladen vorfindet.

Der Minister für Umwelt und Stadtplanung, Murat Kurum, sagte: "Mit Start unseres inländischen Autos im Jahr 2023 wird der Bedarf an elektrischen Ladestationen in Wohnhäusern, Einkaufszentren und Straßen entstehen. Wir führen ein gemeinsames Projekt mit unserem Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen und dem Ministerium für Industrie und Technologie durch. In diesem Rahmen werden wir sowohl in der Parkverordnung als auch in der Zonenverordnung Vorkehrungen treffen. Mit der in der Parkverordnung getroffenen Regelung wird einer von 50 Parkplätzen für Elektrofahrzeuge reserviert bleiben. Dort wird es verpflichtend Ladestationen geben."

Ladestationen sollen zeitgleich zum indigenen E-Fahrzeug fertiggestellt sein

Umwelt- und Stadtplanungsminister Murat Kurum erklärte weiter, dass man Simulationen durchführe, um die Installationsintervalle der Ladestationen von Elektroautos zu bestimmen und sagte: "Wir werden die benötigten Ladestationen implementieren, indem wir sie zu den vorhandenen hinzufügen." Umwelt- und Stadtplanungsminister Murat Kurum gab ebenso eine Erklärung zum Bauprozess der Ladeeinheiten des inländischen Autos ab. Der TOGG, das indigene E-Auto der Türkei, das in Gemlik in der Provinz Bursa produziert wird, benötigt Ladestationen. Darum habe das Ministerium für Industrie und Technologie die Prozesse zur Ladekapazität genau auf dem Schirm.

Das Ministerium für Umwelt und Urbanisierung sagte: "Es gibt kein Hindernis mehr für die Produktion von inländischen Autos in Gemlik. Wir haben die Zuteilung des Platzes vorgenommen, wir haben den UVP-Bericht genehmigt und der Bau hat bereits begonnen." Die Behörde erklärte, dass sie auch gesetzgeberische Studien zur Installation elektrischer Ladestationen durchgeführt habe, die in engem Zusammenhang mit dem inländischen Automobilprojekt stehen. Das Ministerium teilte mit, dass elektrische Ladestationen in der ganzen Türkei an Tankstellen obligatorisch werden. "Wir simulieren, wie die Ladungen vonstattengehen müssen. Die Simulationen werden im Rahmen der Notwendigkeit durchgeführt, von Edirne nach Kars, von Ost nach West sowie von Nord nach Süd zu gelangen. Wir werden die vorhandenen Ladestationen implementieren, indem wir sie zu den vorhandenen hinzufügen und Vorkehrungen für neue Ladepunkte treffen, falls neue erforderlich sind." Das Ministerium betonte, dass die Ladeeinheiten gleichzeitig mit dem inländischen Auto fertiggestellt werden.

(ce)

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