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Türkei: Vorbereitungen für Grand Prix in Istanbul abgeschlossen

8.11.2020 14:07 Uhr

Die Türkei hat nach einer langen Renn-Pause in Istanbul zuletzt die Tage für den Start des Grand Prix am kommenden Wochenende in der Formel 1 gezählt. Wie man selbst meldet, seien alle Vorbereitungen für das hochkarätige Motorsport-Event erfolgreich abgeschlossen worden. "Wir freuen uns sehr, die Formel 1 nach neunjähriger Pause wieder nach Istanbul zu bringen. Wir haben dieses Projekt genau verfolgt. Letztlich wird die Formel 1 dieses Jahr in die Türkei zurückkehren", sagte Intercity-CEO Vural Ak gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur des Landes. Das Rennen der Formel 1 findet am Sonntag, den 15. November 2020 im Intercity Istanbul Park statt.

"Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Dekorationen sind im Gange. Werbetafeln wurden angebracht. Einige kleinere Reinigungs- und Landschaftsarbeiten wurden durchgeführt. Wir haben bereits alle wichtigen Arbeiten abgeschlossen", sagte Ak und fügte hinzu, dass das türkische Verkehrsministerium den Asphalt auf der Strecke erneuert habe. "Die Stadtverwaltung von Istanbul hat uns bei den Reparaturarbeiten sehr geholfen, mit Ausnahme der Reinigung, Landschafts- und Asphaltsanierung."

Zwei Milliarden Zuschauer zum Grand Prix an den TV-Geräten erwartet

Ak sagte, dass die Formel 1 zu einem der sehr beliebten Sportereignisse auf der ganzen Welt gehört. "In den letzten Jahren war die Formel 1 eine der am meisten gesehenen Motorsportarten und im Allgemeinen ist sie zu einer Sportart geworden, die noch mehr geliebt wird als der Fußball", sagte er und fügte hinzu, dass man dieses Rennen gerne wieder in den F1-Kalender aufnehmen wolle, um dabei zu helfen, Istanbul und die Türkei zu fördern. "Ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben. Jetzt zählen wir die Tage herunter. Nur noch eine Woche."

Der britische Star des Mercedes-Teams, Lewis Hamilton, kann in Istanbul den Titel dieser Saison gewinnen. "Vielleicht wird der Champion dieser Saison im Intercity Istanbul Park vorgestellt. Lewis Hamilton führt die Fahrerwertung an, hat sich aber noch nicht den Titel gesichert. Mit den Punkten, die er hier erhält, wird Hamilton möglicherweise zum Champion von 2020 gekürt", sagte Ak. Hamilton führt mit 282 Punkte die Fahrerwertung an. Sein finnischer Teamkollege Valtteri Bottas liegt derzeit mit 197 Punkten auf dem zweiten Platz. Der niederländische Fahrer von Red Bull Racing Honda, Max Verstappen, hat 162 Punkte auf dem dritten Platz.

Keine finanzielle Belastung für den türkischen Staat

Der Grand Prix von Türkei ist das viertletzte Rennen der Saison. Die Saison 2020 wird in Abu Dhabi am 13. Dezember beendet. Der Grand Prix der Türkei hat den türkischen Staat nicht finanziell belastet, da der Privatsektor die Kosten übernommen hat. "Als Intercity haben wir die Formel 1 in die Türkei zurückgebracht, ohne den Staat finanziell zu belasten. Ich denke, dies ist die ideale Formel", bemerkte Ak. "Es war jedoch richtig, die finanzielle Belastung in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten nicht weiterzugeben. Im Gegensatz zu anderen Events oder Sportarten, wurde diese Veranstaltung nicht auf Kosten des türkischen Staates organisiert."

Ak sagte, dass es ein schwieriges Arbeitsmodell sei und der Privatsektor es abdeckte, aber seine finanzielle Belastung sei sehr hoch. Er fügte hinzu, dass er im Gespräch mit den Organisatoren versucht, den Großen Preis der Türkei beizubehalten. "Ich versuche, den Großen Preis der Türkei im Land zu halten. Wir sind in Gesprächen, um den Großen Preis der Türkei auch nächstes Jahr abzuhalten. Er wird wahrscheinlich sehr bald abgeschlossen sein. Mein Ziel ist es, dieses Rennen zu einem regulären Rennen zu machen." Die anhaltende Coronavirus-Pandemie zwang die Türkei, das Rennen ohne Zuschauer zu organisieren. Das Istanbuler Gouverneursamt bestätigte letzten Monat, dass der Wettbewerb aufgrund von Covid-19-Maßnahmen ohne Zuschauer stattfinden wird. Die Türkei wird erstmals seit 2011 einen Grand Prix im Stadtteil Tuzla auf der asiatischen Seite von Istanbul ausrichten. Die Strecke ist 5,3 Kilometer lang und die Fahrer müssen 58 Runden absolvieren.

(ce)

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