Hürriyet

Türkei: Vier Tote bei PKK-Anschlag in Sirnak

18.6.2020 16:31 Uhr

Am Mittwoch sind vier Menschen bei einem PKK-Anschlag in der Provinz Sirnak im Südosten der Türkei um Leben gekommen.

Offiziellen Angaben zufolge waren Arbeiter am Mittwoch gegen 18.30 Uhr mit einem Kleintransporter, der mit Treibstoff für Straßenarbeiten beladen war, auf einer Landstraße in Richtung des Cudi-Berges unterwegs, als sich plötzlich neben dem Fahrzeug eine Explosion ereignete. Diese wurde durch selbstgebastelte Sprengstoffe ausgelöst, die zuvor von der PKK dort platziert worden sein sollen. Alle vier Arbeiter, Emin Erugul, Nesim Bestas, Osman Tunca und Haci Atilla, waren auf der Stelle tot.

Am Donnerstag wurde eine Zeremonie für die Verstorbenen abgehalten, bei der unter anderem auch der Gouverneur der Provinz Sirnak, Ali Hamza Pehlivan, der Gendarmerie-Generalkommandant Ahmet Hacioglu und Brigardegeneral Alper Sir zugegen waren. Die Verwandten begleiteten den Trauerzug mit kurdischen Klageliedern.

Seit 30 Jahren verübt die Terrororganisation PKK, die von der Türkei, den USA und der Europäischen Union als terroristische Organisation geführt wird, nun schon Anschläge in der Türkei. Fast 40.000 Menschen kamen dabei bislang ums Leben.

(bl)

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