Hürriyet

Türkei verzeichnet deutlich weniger Regenfälle im August

15.9.2020 12:47 Uhr

In der Türkei hat es im August durchschnittlich weniger geregnet als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das teilte der staatliche Wetterdienst mit. Demnach sind landesweit elf Prozent weniger Niederschläge gefallen.

Vor allem in der nördlichen Ägäis sowie in der zentralen und westlichen Schwarzmeer-Region litten die Menschen unter teils extremer Hitze und Trockenheit. Bis zu 80 Prozent weniger Regen ist zudem an den westlichen und südlichen Mittelmeer-Küsten gefallen. Experten sagen voraus, dass der Rückgang der Niederschläge langfristig zur Wasserknappheit führen und somit die Landwirtschaft beeinträchtigt wird.

In Provinz Giresun so viel Regen wie seit 21 Jahren nicht mehr

Es gab aber auch Regionen, in denen es im August besonders viel geregnet hat. In der Provinz Giresun (östliches Schwarzmeer) fiel so viel Wasser von oben wie seit 21 Jahren nicht. Einmal kam es sogar zu sinnflutartigen Regenfällen.

Bei den Überschwemmungen starben elf Menschen, 183 wurden verletzt. Vier Personen werden bis heute vermisst.

(bl)

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