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Türkei verurteilt islamkritische Cartoons in Charlie Hebdo aufs Schärfste

3.9.2020 11:45 Uhr, von Andreas Neubrand

Das türkische Außenministerium verurteilte das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo wegen der erneuten Veröffentlichung der Cartoons, die den Islam und den Propheten Mohammed beleidigen, aufs Schärfste.

Für die Türkei ist dies nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, so der Sprecher des Außenministeriums Hami Aksoy. Außerdem sei die Haltung der französischen Behörden und insbesondere die des Präsidenten Emmanuel Macron "inakzeptabel".

"Man stelle sich bei jeder Gelegenheit als demokratisch und liberal da. Dabei handele man oft rassistisch und islamfeindlich", sagte Aksoy am Mittwoch.

Gefühle der Muslime stärker schützen

Diese "erbärmliche Mentalität" diffamiere Millionen von friedlichen Muslimen und stelle einen Schlag gegen Harmonie und Einheit dar, erklärte er und sagte weiterhin: "Die Politiker der EU müssen die Gefühle der Muslime stärker schützen."

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