DHA

Türkei verhaftet über 400 Personen wegen Covid-19-Beiträgen

28.4.2020 7:36 Uhr

Die Türkei hat in den letzten 42 Tagen über 400 Menschen transparent gemacht, festgenommen und Ermittlungen gegen die Personen losgetreten, weil sie laut Innenministerium "unbegründete und provokative" Beiträge in den sozialen Medien über den tödlichen Ausbruch des Coronavirus verfasst oder geteilt haben.

In einem Posting auf dem Kurznachrichtendienst Twitter auf den Social Media am April teilte das türkische Innenministerium mit, dass 402 von 855 identifizierten Verdächtigen festgenommen wurden. Insgesamt 6362 Accounts auf den diversen Plattformen der Social Media wurden in der Corona-Zeit überprüft, da sie besagte "unbegründete und provokative" Inhalte veröffentlichten oder teilten, fügte das Ministerium hinzu. Was genau mit "unbegründet" oder "provokativ" gemeint sei, wurde bisher nicht bekannt.

Am 11. März meldete die Türkei als letzte große Volkswirtschaft offiziell ihren ersten Fall des Coronavirus. Zwischenzeitlich liegt die offizielle Zahl der Infizierten laut Gesundheitsministerium bei 112.261 und 2900 Menschen in der Türkei starben an Covid-19 nach offizieller Zahlenbekanntgabe. Die Türkei hat Schulen, Cafés und Bars geschlossen, Massengebete verboten, Sport-Events verschoben und Flüge ausgesetzt sowie an den Wochenende Ausgangssperren verhängt, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

(mb)

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