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Türkei verbietet drei ausländischen Banken Fremdwährungs-Transaktionen

7.5.2020 17:27 Uhr

Die Bankenaufsicht der Türkei hat drei ausländische Großbanken – der französischen Großbank BNP Paribas, der US-ansässigen Citibank und der schweizerischen UBS – die Berechtigung entzogen, Devisentransaktionen mit der türkischen Lira durchzuführen, teilte die türkische Bankenaufsicht am 7. Mai mit.

Laut türkischer Bankenaufsicht BRSA hätten diese Banken "ihre Verpflichtungen gegenüber der türkischen Lira nicht erfüllt" und wären von daher "in Verzug geraten". So jedenfalls lautet die offizielle Mitteilung. Der Schritt der Bankenaufsicht folgte auf Berichte, wonach angeblich einige in London ansässige Finanzinstitute manipulative Angriffe auf die Landeswährung der Türkei durchführt hätten. Namen der Finanzinstitute wurden nicht genannt. Ziel sei es gewesen, berichtet die Bankenaufsichtsbehörde, die türkische Lira durch den Kauf von Fremdwährungen am Markt abzuwerten.

Der Schritt soll laut Bankenaufsichtsbehörde "Transaktionen und Anträge verhindern, die den Betrieb von Banken gefährden könnten" und sicherstellen, dass das Kreditsystem effektiv funktioniert, heißt es in einer BRSA-Erklärung. Die Bankenbehörde teilte ferner mit, sie wollen mit dem Schritt die Rechte sowohl der Spareinlagen als auch der Banken in der Türkei schützen.

(ce)

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