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Türkei-Urlaub: Segeln im Osten von Antalya

14.7.2020 10:46 Uhr

Passionierte Segler finden entlang der Pamphylischen und der Kilikischen Küste ein nahezu unberührtes Wasser und malerische Spots zum Ankern.

Der Küstenabschnitt zwischen Antalya und Fethiye ist ohne Zweifel auch auf dem Wasser erlebenswert. Weil dieses Erlebnis immer mehr Segler machen möchten, kann es im Sommer schon einmal voll werden auf dem Mittelmeer. Wer es ruhiger mag, sollte sich von Antalya aus in östliche Richtung aufmachen und einen nahezu unberührten Küstenstreifen entdecken. Charterboote stören dort nicht und nur selten begegnet man einer anderen Yacht.

Die echte Türkei kennenlernen

Östlich von Antalya entwickelt sich der Tourismus nur langsam. Am stärksten wurde er in Alanya vorangebracht. In Mersin und einigen umliegenden kleineren Badeorten kommt er nur langsam in die Gänge, was Urlauber, die das Land in seiner Ursprünglichkeit erleben möchten, sicher freut. Die Menschen dieser Region sprechen zwar nur wenig Englisch, doch sie sind sehr freundlich, hilfsbereit und durchaus an Gesprächen mit Besuchern interessiert. Die Möglichkeit das Boot zu betanken besteht in Alanya und Mersin.

Ankern und Anlegen

In den alten Hafen von Alanya dürfen Sport- bzw. Privatboote zwar einfahren, doch er ist mit Fischerei- und Ausflugsbooten recht überladen. Die Marina im Nordwesten des Stadtzentrums ist die bessere Option. Sehenswert ist die alte Festung, die sich über der Stadt erhebt.

Gazipasa gilt als Geheimtipp. In seinem Fischereihaften gibt es Anlegestellen für Yachten, allerdings in nur sehr begrenzter Anzahl. Im Osten des Hafens liegen die Ruinen von Selinus, im Westen begrenzen ihn eine Festung und eine Höhle, deren meterhoher Eingang schon von weitem zu sehen ist.

Küste von Kap Anamur (Bild: imago images/ imagebroker/ Bahn Müller)

Kap Anamur ist der südlichste Zipfel der Türkei. Nur 80 Kilometer sind es von dort aus nach Nordzypern. Im Osten des Kaps liegen aus byzantinischer Zeit stammende Ruinen, die man vom Meer aus sehen kann.

Im Hafen der Kleinstadt Aydincik tummeln sich vor allem Fischerboote. Für ein Besucherboot findet sich aber immer ein Plätzchen. Im Städtchen lassen sich ein paar gute Stunden verbringen. Eine Moschee und ein Mosaik können besichtigt werden.

Deutlich geschäftiger geht es im Hafen von Tasucu zu, was aber vor allem an den Fähren liegt. Die Stadt ist in Maßen touristisch erschlossen, allerdings nur bei Inlandstouristen bekannt. Es gibt Restaurants in Hafennähe, die Fischgerichte anbieten.

Die Marina von Mersin wurde extra für touristische Boote und als Alternative zum Hafen angelegt. Wer sein Boot dort zurücklässt, um die Stadt zu erkunden, was in vieler Hinsicht lohnt, sollte es gut absichern, denn dort sind auch Diebe unterwegs.

(jk)

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