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Türkei-​Urlaub in Aydin

30.8.2020 21:31 Uhr

Neben Antalya, Mugla und Izmir gehört Aydin zu den Provinzen der Türkei, für die die deutsche Reisewarnung aufgehoben wurde. Trotz ihrer Naturschönheit ist sie weniger bekannt, also Grund genug, sie vorzustellen.

Entlang der 150 Kilometer langen Küste reihen sich Badeorte, beschauliche Hafenstädte und malerische Buchten wie Perlen an einer Kette auf. Alternativen zu faulen Tagen am Strand können Ausflüge in die Umgebung und Streichzüge durch die erlebenswerte Natur sein. In Aydin gibt es National- und Naturparks, Schluchten und Seen, die einen abwechslungsreichen Urlaub ermöglichen.

Nationalparks

Wildschweine im Dilek Nationalpark (Bild: imago images/ Westend 61)

Ein bei Naturfreunden beliebtes Ziel ist der Dilek Nationalpark auf der gleichnamigen Halbinsel. Das rund 11.000 Hektar große Schutzgebiet ist für seine Artenvielfalt bekannt und Lebensraum zahlloser Tiere und Pflanzen. Sauwohl fühlen sich dort insbesondere Wildschweine, die sich, seit es auf dem Gebiet keine Leoparden mehr gibt, munter tummeln können. Goldschakale, Wildkatzen und Luchse leben an ihrer Seite. Vom Teil des Parks, den man erkunden darf, führen Pfade zum Meer und den schönsten Buchten der Region.

Zeus-Grotte im Dilek Nationalpark (Bild: imago images/ imagebroker)

"Mäandern" bedeutet "sich schlängeln". Das tun Flüsse, und auch so manchem, vor sich hin trödelnden Zeitgenossen wird das "Herum-Mäandern" nachgesagt. Dieser Begriff stammt von einem Flussnamen ab, dem Mäander nämlich, der durch die Region Aydin fließt und südlich von Kusadasi das Große-Mäander-Delta bildet. Das ca. 16.500 Hektar große Feuchtgebiet steht aufgrund seiner Artenvielfalt unter Naturschutz.

Weitere Naturschönheiten

Mit dem Boot gelangt man an einen der beeindruckendsten Orte der Region. Im Arapapsti Canyon verbindet man das Naturerlebnis auf dem Wasser mit der Entdeckung historischer Stätten. Die Fahrt über den grünen Fluss führt vorbei an Felsengräbern, einer historischen Burg und den Ruinen der antiken Stadt Xyatis.

Der Bafa-See (Bild: imago images/ Westend61)

Der Bafa-See war einmal eine Bucht der Ägäis. Durch Ablagerungen des Großen Mäanders wurde die Verbindung allmählich unterbrochen. Der See ist ein Vogelparadies, das vielen, auch bedrohten Vogelarten Heimat bietet. Wer gern angelt, ist dort am richtigen Platz.

Die Sirtlanini-Höhle befindet sich in der Nähe des Dorfes Narligedik. Auf einer Länge von 450 Metern führt sie 45 Meter in die Tiefe in ein Untergrund-Museum, das seit Tausenden von Jahren von Stalaktiten, Stalagmiten und Säulen gestaltet wird.

Badeorte und Strände

Hafen in Kusadasi (Bild: imago images/ Seskim Photo)

Die Region verfügt über ca. 30 saubere Strände, von denen viele mit der blauen Flagge ausgezeichnet sind. Wer nicht nur schwimmen, sondern auch tauchen, segeln, surfen oder Wasserski fahren möchte, kann das vielerorts tun.

Die beiden beliebtesten Badeorte sind Kusadasi und Didim. Urlauber, die es ruhiger mögen, finden in anderen Orten entlang der Küste Unterkunft in Ferienwohnungen, Pensionen oder kleinen Hotels.

(jk )

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