Hürriyet

Türkei-Urlaub: Der Bafasee, ein verstecktes Juwel

20.9.2020 14:05 Uhr

Die Regionen Mugla und Aydin teilen sich den Bafasee. Olivenhaine, idyllische Sandstrände, imposante Relikte vergangener Zeiten und das authentische Leben am Ufer machen ihn zu einem versteckten Juwel.

Pension am Bafasee (Bild: imago images/ blickwinkel)

Das Gebiet rund um den See ist ideal für Urlauber, die ihre kostbare Zeit der Erholung vom Alltag abseits des Trubels touristischer Hotspots verbringen möchten. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich vor allem im Dorf Kapikiri, allerdings nicht in Hotels, sondern in Dorfpensionen, in denen der größte Wert auf Gastfreundschaft liegt. In den Tavernen und Restaurants des gemütlichen Ortes steht landestypische Küche auf den Speisekarten. Die Inhaber kochen selbst und verwenden regionale Zutaten.

Antike Relikte

Ruinen der Herakleia (Bild: imago images/ Westend61)

Kapikiri liegt am Südostufer des Sees und wurde auf den Ruinen der antiken Stadt Herakleia erbaut. Besichtigt werden können Reste der Stadtmauer und einer Nekropole, ein Amphitheater und der gut erhaltene Athena-Tempel, der ein Musterbeispiel für den hellenistischen Doppelsäulen-Baustil ist.

Gelassenheit und aktive Entspannung

Marmorsteinbruch am Bafasee mit Olivenbäumen (Bild: imago images/ blickwinkel)

An den Sandstränden rund um den See ist Sonnen, Schwimmen und Nichtstun angesagt. Umgeben von unberührter Natur, in der mehr als 250 Vogelarten leben, schweift der Blick über das im Sonnenlicht funkelnde Wasser mit seinen Inseln bis hin zum Latmosgebirge. Ein unvergesslicher Anblick ist das insbesondere bei Sonnenuntergang. Wer ausreichend gefaulenzt hat, kann eine Bootstour zu einer der Inseln unternehmen, unterwegs Flamingos und Silberreiher sehen. Auch bei Wanderern ist die Gegend beliebt. Viele der idyllischen Plätze insbesondere am Nordufer des Sees sind nur zu Fuß zu erreichen. Wilde Olivenbäume bedecken die dortigen Steilhänge.

Kloster der sieben Mönche

Einen Tagesausflug wert ist das Yedilder-Kloster im Latmosgebirge. Ausgangspunkt für die Wanderung kann das malerische Dorf Gölyaka sein. Von dort aus beträgt die Strecke etwa drei Kilometer. "Kloster der sieben Mönche" nennt man es auch. Es stammt aus byzantinischer Zeit. Das Klostergebäude und seine einstigen vier Kirchen liegen in Ruinen, Faszination stellt sich aber trotzdem ein. Von dort oben präsentieren sich der Bafasee und seine Umgebung in voller Schönheit.

In der Nähe des Klosters befinden sich Höhlen, die früher wohl von Mönchen und Einsiedlern bewohnt wurden. Sie sind mit Fresken und Wandmalereien aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. geschmückt.

(gi)

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