Hürriyet

Türkei-Urlaub: Abseits des Massentourismus

2.8.2020 12:35 Uhr

Das windreiche Segelrevier zwischen Kusadasi und der Mündung der Dardanellen garantiert einen abwechslungsreichen, entspannten Urlaub, weitab der überlaufenen Segelrouten im Süden.

Hafen in Cesme (Bild: imago images/ Westend61)

Ein guter Startpunkt ist die kleine Hafenstadt Cesme westlich von Izmir. Für den ersten Tag bietet der Ildir Golf beste Möglichkeiten, mit dem Boot vertraut zu werden und entspannt in den Urlaub zu starten. Ankern und baden Sie in den geschützten Buchten der kleinen, nur von Eseln bewohnten Insel Karaada.

Pittoreske Fischerei- und Badeorte

Am zweiten Tag geht es weiter zur Halbinsel Karaburun. Setzen Sie den Anker in einer der malerischen Buchten oder legen Sie in einem Hafen an, um an Land zu gehen. Karaburun ist vor allem für seine Fischgerichte bekannt, die in authentischen Restaurants auf der Speisekarte stehen. Diesbezüglich ist der Ort Kaynarpinar einen Besuch wert. Eine echte Perle der Region liegt noch etwas weiter westlich: Foca.

Auf dem Weg nach Foca passieren Sie die Sirenen-Inseln, die Homer in seiner Odyssee beschrieben hat. Heute leben dort einige der letzten Mönchsrobben des Mittelmeeres, weswegen die Inseln nur aus der Ferne betrachtet werden dürfen. Der idyllische Fischerort Foca verfügt über die zwei natürlichen Buchten Büyükdeniz und Kücükdeniz mit sauberen Sandstränden. Im Hafen finden Sie ausgezeichnete und dennoch preiswerte Restaurants. Probieren Sie unbedingt gegrillte Papalinas. Die "päpstliche Sprotte" ist eine regionale Spezialität.

Karibik-Feeling

Paradies-Strand in der Türkei (Bild: Hürriyet)

Weiter geht es durch den Golf von Candarli in Richtung Dikili. Gegenüber der griechischen Insel Lesbos liegt das Dorf Bademli. Seine Bucht und die Lagune zwischen den beiden vorgelagerten Inseln bieten wundervolle Ankerplätze. Das klare, türkisblaue Wasser lässt ein Karibik-Feeling aufkommen. In Bademli gibt es einfache, aber gute Restaurants. Die Menschen dort leben von der Fischerei und der Olivenwirtschaft. Weil sich der Tourismus auf Besucher aus der Region beschränkt, sind die Buchten und Strände nach wie vor traumhaft unberührt.

Wie eine Zeitreise

Zwischen Europa und Asien führt die Route weiter nach Ayvalik. Beim Schlendern durch die gepflasterten, von farbenfrohen Häusern gesäumten Straßen werden Sie sich wahrscheinlich in eine vergangene Zeit zurückversetzt fühlen. Empfehlenswert sind das Kunsthandwerksviertel in der Nähe des Hafens und der Besuch der Saatli-Moschee, genannt "Moschee mit Uhr".

Gasse auf der Insel Alibey (Bild: Hürriyet)

Auf der über einen Deich mit dem Festland verbundenen Insel Cunda gibt es von Pinienwäldern umrahmte Sandbuchten. Ausgezeichnete Fischrestaurants und die sehenswerte Kirche des Heiligen Nikolaus finden Sie im geschützten Hafen der Insel. Passionierte Taucher sollten die Unterwasserwelt erkunden und über einem Riff mit farbenprächtigen Weichkorallen abtauchen.

(jk)

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