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Türkei: Unterirdische Dämme sollen Wasserknappheit verhindern

6.12.2020 15:03 Uhr

Das türkische Ministerium für Land- und Forstwirtschaft baut landesweit 100 unterirdische Staudämme, um einer Wasserknappheit vorzubeugen. 16 davon sollen bis zum Ende des Jahres bereits fertiggestellt werden.

Durch die unterirdischen Staudämme versickern Niederschläge nicht, sondern werden gesammelt und dabei helfen, den Trink- und Nutzwasserbedarf der Türkei zu decken.

Caglar Türkes, Leiter der 2. Regionaldirektion des Wasserverwaltungsamtes DSI, erklärte, dass der Bau im ganzen Land fortgesetzt werde. "Wir wollen im Rahmen dieses Projekts bis 2023 100 unterirdische Staudämme fertigstellen."

Das ultimative Ziel sei es, unterirdisch rund 40 Millionen Kubikmeter Wasser zu sammeln, mit denen 600.000 Menschen mit Trinkwasser und 60.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche mit Bewässerungswasser versorgt werden können.

(be)

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