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Türkei und Co: Wissenswertes über den Segelurlaub

3.8.2020 21:04 Uhr

Viele Menschen möchten auch in diesem Jahr in den Urlaub, aber gleichzeitig auch Menschenmassen meiden. Warum also nicht einen Segeltörn planen, bei dem man quasi im eigenen "Hotel auf dem Wasser" wohnt - fernab vom Gedränge am Strand?

Zahlreiche Möglichkeiten

Auch ohne eigenes Segelboot kann man einen Törn unternehmen. Vielerorts gibt es Anbieter, die Boote auch wochenweise - und mit Crew - vermieten. Sich vor Ort auf die Suche zu begeben, kostet wertvolle Urlaubszeit. Am besten vergleicht man die Boote, Leistungen und Preise der Anbieter im Vorfeld online. Für eine Woche sollte man mit einem Mietpreis von ca. 1.000 Euro rechnen. Das ist günstiger als so manches Hotelzimmer.

Boote in Göcek (Bild: imago images/ imagebroker)

Wer selbst am Steuer sein möchte, muss einen Bootsführerschein besitzen. Doch auch ohne diesen ist ein Segelurlaub möglich. In diesem Fall kann man das Boot nämlich mit einem professionellen Skipper mieten. Ihm kann man dann alle Arbeit überlassen oder ihm zur Hand gehen und dabei lernen. Da er meist aus dem Segelrevier stammt, kennt er sich auch aus geographischer Sicht aus, kann die Route planen und Vorschläge machen.

Auf einer regulären Sportyacht wird es manchmal etwas eng. Wer sich mehr Platz wünscht, sollte einen Katamaran mieten.

Eine gute Option für noch unerfahrene Segler ist das Flotillensegeln. Dabei segeln mehrere Boote in einer Gruppe. Es ist davon auszugehen, dass mindestens ein Profi mit von der Partie ist, der bei Problemen helfen und generell Tipps geben kann.

Segeln mit Kindern

Unerfahrene Segler, die mit ihren Kindern auf dem Boot unterwegs sein möchten, sollten auf einen Skipper vertrauen. So können Sie die Kinder besser im Auge behalten und sich auch mehr mit ihnen beschäftigen. Unter 12-jährige Kinder müssen unabhängig von ihren Schwimmfähigkeiten eine Schwimmweste tragen. Davon abgesehen sollte die Route besonders sorgsam geplant werden. Täglich sollte man sich über das Wetter informieren, leichte Reviere und für die Übernachtung geschützte Marinas wählen.

Segeln mit Haustieren

Auf den meisten Booten sind Hunde und Katzen erlaubt. Im Vorfeld sollte man sich aber über die Einreisebestimmungen informieren und nötige Impfungen durchführen lassen. Viele Urlaubsländer verlangen außerdem, dass das Tier gechippt ist. Zum Schutz empfehlen sich die Sicherung mit einem Netz und die Sicherstellung von Schattenplätzen. Auch Tiere sollten Schwimmwesten tragen.

Ins Gepäck gehören:

Reisegepäck (Symbolbild: imago images/Jens Schicke)

Als Segler ist man der Sonne nahezu rund um die Uhr ausgesetzt. Zum Sonnenschutz gehören eine gute Creme, leichte, helle Kleidung, eine Kopfbedeckung sowie die Sonnenbrille.

Auf einem Segelboot kann man wie auf jedem anderen Boot seekrank werden. Die entsprechenden Medikamente (auch für eventuell mitgebrachte Tiere) sollte man dabeihaben. Darüber hinaus ist die vollständige Reiseapotheke wichtig.

An Deck ist manchmal Schnelligkeit gefragt. Es muss über Dinge gestiegen und Trittfestigkeit bewiesen werden. Das ist nur in gutem Schuhwerk möglich. Die Schuhe sollten eine helle Sohle haben, damit sie keine Abriebschlieren hinterlassen.

Musik, Gesellschaftsspiele und Bücher sorgen für Unterhaltung und Abwechslung zum Schwimmen und Schnorcheln an den Anlegestellen und beschaulichen Abenden.

(jk)

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