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Türkei: Sümela-Kloster begrüßt innerhalb von 4 Monaten über 123.000 Touristen

21.1.2021 12:42 Uhr

Das Kloster Sümela in der Schwarzmeerprovinz Trabzon wurde in 99 Tagen von mehr als 123.000 Menschen besucht.

Das Sümela-Kloster, eines der wichtigsten historischen Tourismuszentren der Türkei, wurde 2015 wegen Restaurationsarbeiten aufgrund der Gefahren von Bergsturz vorübergehend geschlossen. Im Rahmen der Restaurierungen wurden einige Felsen, die eine Gefahr darstellten, niedergerissen, einige Stellen mit Stahlgewebe gesichert und Innenbereiche des Klosters renoviert.

Nachdem etwa 70 Prozent der Restaurierungsarbeiten abgeschlossen waren, wurden Abschnitte des Klosters vom 28. Juli bis zum 3. November 2020 für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. In dieser Zeit wurde die religiöse Einrichtung von 123.933 Besuchern besichtigt. An der Eröffnung im Juli nahmen der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan per Videokonferenz sowie der Minister für Kultur und Tourismus Mehmet Nuri Ersoy teil.

Eine der meistbesuchten archäologischen Stätten in der Türkei

Nachdem das Kloster in den ersten Tagen, in denen es der Öffentlichkeit zugänglich war, täglich von fast 5000 Touristen besucht wurde, wurde es laut Behördenangaben zu einer der meistbesuchten archäologischen Stätten in der Türkei. Derzeit ist die Stätte zwar erneut geschlossen, soll allerdings am 31. Januar 2021 erneut für Besucher geöffnet werden.

Das Kloster Sümela, das auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht, befindet sich hierbei am Hang des Karadag-Berges im Bezirk Macka, rund 300 Meter über dem Altindere-Tal.

(gi)

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