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Türkei: Stromerzeugung nahm im Juli ab

28.9.2020 8:04 Uhr

Die lizenzierte Stromerzeugung in der Türkei belief sich im Juli auf rund 27,5 Millionen Megawattstunden. Das entspricht einem Rückgang von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Laut dem Bericht zum Elektrizitätsmarkt der Energiemarktregulierungsbehörde für Juli stammten 25,2 Prozent der Stromerzeugung aus Wasserkraftwerken, 24,1 Prozent aus Erdgaskraftwerken, 21,9 Prozent aus importierter Kohle und 12 Prozent aus Braunkohlekraftwerken. Diesen Quellen folgten Wind, Geothermie, Biomasse, Steinkohle, Asphaltit, Solar- und Heizöl.

Industrie der primäre Stromverbraucher

Die Zahl der Stromabnehmer stieg im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent auf 45,57 Millionen. In diesem Zeitraum stieg die Zahl der Industrieverbraucher um rund 20 Prozent, die Zahl der Privatverbraucher um drei Prozent, die Zahl der landwirtschaftlichen Bewässerungsverbraucher um 2,5 Prozent und die Zahl der Geschäftsverbraucher um 0,2 Prozent, während die Zahl der Beleuchtungsverbraucher um 1,3 Prozent zurückging.

Im Juli verringerte sich der Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent auf 21 Millionen Megawattstunden. 41,3 Prozent des Verbrauchs wurden von der Industrie, 25,7 Prozent von Unternehmen und 22,7 Prozent von Privatkunden erzielt. Es wurde festgestellt, dass 8,5 Prozent des Verbrauchs auf landwirtschaftliche Bewässerung und 1,6 Prozent auf Beleuchtung zurückzuführen waren.

(ce)

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