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Türkei stellt fast 16.000 Heimkehrer unter Quarantäne

5.4.2020 17:45 Uhr

Der türkische Jugend- und Sportminister Mehmet Kasapoglu teilte am 4. April der Öffentlichkeit mit, dass 15.756 Menschen, die aus dem Ausland in das Land gekommen seien, in 78 abgeschlossenen Unterkünften in 51 Provinzen des Landes unter Quarantäne gestellt worden sein sollen.

Laut der Bekanntmachung von Mehmet Kasapoglu leben in der südlichen Provinz Mersin derzeit 1276 Menschen, in den nordwestlichen Provinzen Sakarya 1801 und Bolu 616, in der östlichen Provinz Sivas 736, in der südöstlichen Provinz Gaziantep 652 und in den westlichen Provinzen Bursa 513 sowie in Izmir 407 in Quarantäne. Hierbei handelt es sich dem Vernehmen nach um die Personen, die im Rahmen von Rückholaktionen aus verschiedenen Ländern in die Türkei zurückgereist sind.

1635 Menschen aus Algerien zurückgeholt

Darüber hinaus seien weitere 600 Menschen aus der Ukraine und Montenegro in das Land zurückgebracht worden. Insgesamt 103 Bürger, von denen die meisten Studenten sind, wurden den Berichten nach aus der Ukraine in die Türkei zurückgebracht. Außerdem wurden 479 weitere Personen aus Montenegro zurückgeführt, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu am 4. April.

Die Evakuierten wurden in Unterkünfte verbracht, die insgesamt zwei Wochen lang überwacht werden sollten. Weitere 1635 türkische Staatsbürger, die in die Türkei zurückkehren wollten, dies aber aufgrund von Flugausfällen nicht konnten, wurden aus Algerien zurückgebracht, teilte der stellvertretende Außenminister des Landes am 5. April mit. "Wir haben unsere 1635 Bürger aus Algerien aufgrund außergewöhnlicher Anstrengungen und sorgfältiger Planung trotz der harten Bedingungen in die Türkei zurückgebracht", sagte Yavuz Selim Kiran in einem Tweet.

(ce)

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