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Türkei stellt beschlagnahmte Artefakte im Museum aus

2.8.2020 8:31 Uhr

Etwa 155 historische Artefakte wie Statuen, Öllampen und Ringe sowie 2.300 antike Münzen wurden am 24. Juli bei einer Polizeioperation im Bezirk Nazilli beschlagnahmt und dem Aphrodisias-Museum in Aydin übergeben.

Umut Tuncer, der Provinzdirektor für Kultur und Tourismus, sagte der Agentur Anadolu, dass die meisten abgegebenen Artefakte echt seien. Der Analyseprozess für die anderen Fundstücke werde fortgesetzt.

Tuncer berichtete, dass die Artefakte aus verschiedenen Epochen, wie der hellenistischen, römischen und osmanischen Zeit, stammen würden. Er fügte hinzu, dass mit der Vertiefung des Analyseprozesses detailliertere Informationen über die Artefakte und die Menschen der Zeit herausgefunden werden könne.

„Wir fanden heraus, dass eine der Münzen aus der Zeit von Mehmed II [dem osmanischen Sultan, der Istanbul eroberte] stammte. Dies war ein Stück, das so noch nie gefunden wurde“, so Tuncer.

Tuncer forderte das türkische Volk dazu auf, Behörden und Polizeikräfte im Kampf gegen den Schmuggel historischer Artefakte zu unterstützen, mit der Bitte, dass Bürger, die Artefakte finden, diese Museen oder den Strafverfolgungsbehörden überstellen mögen.

(gi)

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