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Türkei soll sich auf Green Deal der EU vorbereiten

4.7.2020 14:02 Uhr, von Andreas Neubrand

Damit die Türkei nicht von weiteren Handelshemmnissen mit der EU getroffen wird, soll das Land dem Europäischen Green Deal Priorität einräumen. Mit diesem Green Deal will die EU ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

"Der Europäische Green Deal wird in der kommenden Zeit eines der wichtigsten Themen auf der Außenhandelsagenda der Türkei. Es ist kein nebensächliches Thema, sondern ein Hauptthema, über das wir diskutieren müssen", so Nail Olpak, Präsident des Foreign Economic Relations Board (DEIK) der Türkei am 29. Juni.

EU will klimaneutral werden

Mit dem Green Deal will die EU klima- und umweltfreundlicher werden und den Kontinent klimaneutral machen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der EU nicht zu beeinträchtigen strebt die EU die Einführung einer Kohlenstoffsteuer auf Importe an. Dies würde vor allem die Türkei als wichtigen Handelspartner der EU betreffen.

"Wir müssen daran arbeiten, in jeder Phase der Produktion umweltfreundliche Standards zu erreichen", sagte Olpak. "Die EU-Länder bereiten sich darauf vor und wir sollten uns auch darauf vorbereiten."

Türkei müsse gut durch die Pandemie kommen

Auf die Frage nach den Steuern, die während der Pandemie auf Importe eingeführt wurden, und ob dies einen Prozess der Selbstisolation für die Türkei bedeutet, sagte Olpak: "Ich sehe dies als Teil des Glokalisierungsprozesses. Die erste Pflicht besteht darin, dass unser Land wieder auf die Füße kommt und diese Zeit mit dem geringstmöglichen Schaden zu überstehen. Ich glaube nicht, dass die Einfuhrbeschränkungen von Dauer sein werden. Wir wären die Ersten, die unsere Stimme erheben werden."

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