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Türkei: Sieben Tote bei 5,8-er Erdbeben an iranischer Grenze

23.2.2020 10:11 Uhr

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,8 an der türkisch-iranischen Grenze sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Fünf weitere wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Es wird befürchtet, dass noch mehr Menschen unter den Trümmern gefangen sein könntena.

Wie der türkische Innenminister Süleyman Soylu am Sonntagmorgen verkündete, habe das Beben mit dem Epizentrum in der iranischen Stadt Choy auch in zahlreichen kleinen zu Van gehörenden Dörfern für heftige Schäden gesorgt. Das Beben passierte am Sonntagmorgen um 8:52 Uhr Ortszeit.

Innenminister Soylu informiert über die Lage nach dem Erdbeben (Bild:dha)

Nach einer Krisensitzung mit dem türkischen Katastrophenschutz AFAD erklärte Soylu am Sonntagmorgen, dass sowohl AFAD-Teams als auch weitere Rettungskräfte die abgelegenen Dörfer erreicht haben.

Drei Kinder unter den Opfern

Im Dorf Özpinar starben sechs Menschen unter den Trümmern, im Dorf Güvenlik ein Mensch. Drei der Opfer waren Kinder. Fünf Verletzte wurden mittlerweile in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Hoffnung ist klein, unter den Trümmern noch Lebende zu finden (Bild: dha)

Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass unter den Trümmern weitere Menschen verschüttet sein könnten. Die Rettungsarbeiten gehen mit Hochdruck weiter.

Wie Soylu weiterhin mitteilte, stehe man auch mit Behörden im iranischen Choy in engem Kontakt, es habe allerdings noch kein Hilfeersuchen an die Türkei gegeben.

(Berna Ehrhardt)

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