Türkei: Salda See bekommt umweltfreundliche Holzhütten

20.12.2020 14:58 Uhr

Der Salda See – die "Malediven der Türkei" – hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Erst Besucheranstürme, dann heftige Verschmutzungen, schließlich ein Programm, dass den See und seine Umgebung schützen soll. Mittlerweile darf um die "weißen Inseln" des Sees nicht mehr geschwommen werden, es gilt ein Rauchverbot an den Ufern und es ist verboten, den gesundheitsfördernden Schlamm zu nutzen oder zu entwenden. Gleichzeitig bemüht sich die Gouverneursverwaltung, ein umweltfreundliches Konzept zu erarbeiten, welches einen nachhaltigen Tourismus ermöglicht.

Nachdem der Salda See im März zu einer Sonderzone für Umweltschutz erklärt wurde, hat das Ministerium für Umwelt und Urbanisierung verschiedene Studien und Arbeiten zur Erhaltung der Region durchgeführt. Jetzt hat man damit begonnen, für Besucher in ausreichendem Abstand zu den Ufern des Sees Holzhütten aus vollständig natürlichen Materialien zu errichten – und zwar so, dass sie weder die Umwelt noch das Erscheinungsbild des Salda-Sees beeinträchtigen.

(be)