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Türkei rettet 72 Flüchtlinge vor Ertrinken in der Ägäis

26.5.2020 23:03 Uhr, von Andreas Neubrand

Am 25. Mai rettete die türkische Küstenwache mindestens 72 Asylbewerber aus vier Booten in der Ägäis vor dem sicheren Ertrinken.

Dabei folgten die Retter einem Hinweis, dass die griechische Küstenwache die Asylbewerber in die türkischen Hoheitsgewässer gedrängt hätten.

Türkei ist wichtiges Transitland

Die Asylsuchenden sollen aus dem Kongo, Guinea und Pakistan stammen. Sie wurden vor der Küste von Foca in der Provinz Izmir gerettet. Danach wurden sie in das lokale Migrationsbüro gebracht.

Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs ist die Türkei eines der wichtigsten Transit-Länder für die Flüchtlingsströme nach Europa geworden. Gegenwärtig beherbergt die Türkei fast vier Millionen Syrer, mehr als jedes andere Land der Welt.

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