Symbolbild: imago images / Xinhua

Türkei: Privatunternehmen dürfen demnächst im Zugverkehr mitmischen

23.10.2020 13:28 Uhr

Bei dem Podium mit dem Titel "Staatsbahn-Reform" hat der General Manager der türkischen Staatsbahn TCCD, Ali Ihsan Uygun, verkündet, dass im Zuge der Liberalisierung des Personenverkehrs ab dem nächsten Jahr auch private Unternehmen Personenzüge in Betrieb nehmen dürfen.

Uygun, sagte, dass die Liberalisierung des Personenverkehrs mit dem Schritt abgeschlossen wird, der es privaten Unternehmen ermöglicht, Geschäfte zu tätigen, Optionen zu diversifizieren und den Sektor wettbewerbsfähiger zu machen.

Weitere Investitionen erforderlich

Laut Uygun sind weitere Investitionen in den Eisenbahnsektor erforderlich, der ein unverzichtbarer Bestandteil der Nachhaltigkeitswachstumsziele der Türkei ist. Der Schienenverkehr sei im Vergleich zu anderen Transportfahrzeugen auch umweltfreundlicher und kostengünstiger, während die Kosten für Investitionen in diesem Sektor hoch seien, sagte er.

Die Türkei habe in den letzten 18 Jahren insgesamt 167,5 Mrd. TL (17,9 Mrd. Euro) in Eisenbahnen investiert, fügte Uygun hinzu.

Schienennetz soll weiter ausgebaut werden

Der Verkehrs- und Infrastrukturminister Adil Karaismailoglu verkündete auf dem Symposium, dass die Türkei Plane, ihr Schienensystem weiter auszubauen. Momentan bestehe dieses aus 12.803 Kilometern, 1200 davon für Hochgeschwindigkeitszüge. Bis 2023 soll das Schienennetz auf 16.675 Kilometer anwachsen.

(be)

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