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Türkei: Opferzahl nach Erdbeben steigt auf neun

23.2.2020 13:01 Uhr

Nach dem Erdbeben der Stärke 5,9 an der türkisch-iranischen Grenze der Provinz Van ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens neun gestiegen, wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca über den Kurznachrichtendienst Twitter verkündete.

Weiter schrieb Koca, dass bei dem Erdbeben mit dem Epizentrum nahe der iranischen Stadt Choy 37 Personen verletzt wurden - neun Menschen trugen schwere Verletzungen davon. In die Unglücksregion im Distrikt Baskale seien 25 Krankenwagen, ein Notarzthelikopter sowie 13 UMKE (National Medical Rescue Team)-Mitarbeiter entsendet worden.

Die Erde bebt weiter

Nach dem Hauptbeben, welches um 8:52 Uhr (Ortszeit, 6:52 Uhr MEZ) am Sonntagmorgen in der Grenzregion zwischen der türkischen Provinz Van und der iranischen Provinz West-Aserbaidschan verortet wurde, kommt die Erde nicht zur Ruhe. Bis 12:00 Uhr MEZ sei es zu 29 Nachbeben in Stärken von 1,8 – 4,3 auf der Richterskala gekommen.

Wie der Katastrophenschutz in einer schriftlichen Mitteilung erklärte, seien mittlerweile alle Verschütteten geborgen worden und man habe die Rettungsarbeiten abgeschlossen. Um die Menschen zu versorgen, deren Häuser bei dem Beben beschädigt oder zerstört wurden, seien bereits Zelte, Decken, Heizgeräte und Betten in die Region entsendet worden.

(Berna Ehrhardt)

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