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Türkei: Oberstes Verwaltungsgericht hebt Entscheidung von 1934 zur Hagia Sophia auf

10.7.2020 15:55 Uhr

Die weltweit mit Spannung erwartete Entscheidung zum Status der Hagia Sophie wurde am Freitag vom Obersten Verwaltungsgericht der Türkei bekanntgegeben.

Die 10. Kammer hob die Entscheidung des Ministerrates vom 24. November 1934 über die Umwandlung der Hagia Sophia von einer Moschee in ein Museum auf. Der Status war ein Jahrzehnt nach der Gründung der modernen türkischen Republik unter Mustafa Kemal Atatürk beschlossen worden.

Absperrungen an der Hagia Sophia in Istanbul

Die 10. Kammer gab damit ihre Entscheidung bezüglich der Klage bekannt, die mit dem Antrag auf Aufhebung der Entscheidung des Ministerrates vom 24. November 1934 eingereicht wurde, die Hagia Sophia von einer Moschee in ein Museum umzuwandeln. Der Bereich, in dem der Ein- und Ausgang der Hagia Sophia angesiedelt ist und wo Bürger sowie in- und ausländische Medienorganisationen warteten, war von Barrieren umgeben.

Die Hagia Sophia in Istanbul ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert worden.

(ce)

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