Hürriyet

Türkei: ​Neue Restaurierungen im Saint Simon-Kloster nach 60-jähriger Pause

27.11.2020 18:03 Uhr

Nach einer Pause von 60 Jahren wurden die Restaurierungs- und Ausgrabungsarbeiten im Kloster Saint Simon in Hatay in der Südtürkei wieder aufgenommen. Nach den Restaurierungen soll das Gelände wieder für Touristen zugänglich gemacht werden.

Das historische Kloster in der Provinz Hatay ist eines der ersten christlichen Pilgerzentren und wurde vermutlich im 6. Jahrhundert von Saint Simon erbaut. Mit der vom Hatay Archäologie Museum initiierten Ausgrabung wurden von einem Team von 15 Archäologen und Wissenschaftlern Mosaike auf dem Kirchenboden entdeckt, die Tiere darstellen. Die architektonischen Steine des Klosters, von denen einige durch Erdbeben zerstört wurden, sollen nun wieder in altem Glanz erstrahlen.

Ayse Ersoy, Direktorin des Hatay Archäologie Museums, sagte, dass das Kloster Saint Simon "der Reichtum der Provinz" sei. Laut ihren Angaben wurden die ersten Ausgrabungsarbeiten im Kloster in den 1930er Jahren von den Franzosen und die zweiten in den 1960er Jahren von den Georgiern durchgeführt.

"Wir führen neue Ausgrabungen durch, um die Kulturgüter hier an die nächsten Generationen weiterzugeben. Wir planen 2021 eine Ausgrabung im Baptisterium durchzuführen, da dies ein wichtiger Bereich des Klostergebiets ist, der nie eröffnet wurde. Unsere Ausgrabungsarbeiten werden fortgesetzt, und wenn die Restaurierung abgeschlossen ist, werden alle Bereiche dieses wichtigen religiösen Zentrums für Besucher geöffnet sein", fügte sie hinzu.

(gi)

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