Hürriyet

Türkei: Museen zur Förderung einzigartiger Werte Anatoliens geplant

29.7.2020 9:01 Uhr

In ganz Anatolien sollen mehr Museen eingerichtet werden, die lokale und einzigartige Artefakte für die Nachwelt bewahren sollen.

Museen, die meist charakteristische Merkmale der Region aufweisen, in der sie gebaut werden oder wurden, sollen mit ihrer Architektur und ihren Ausstellungen auf sich aufmerksam machen.

Während in der südlichen Provinz Osmaniye ein „Erdnussmuseums“ gebaut werden soll, wurde in der zentralanatolischen Provinz Eskisehir bereits ein „Bademuseum“ eingerichtet, das die türkische Badekultur fördern soll, die hauptsächlich mit der Provinz verbunden ist.

Hier sind vier Beispiele der einzigartigen Museen in Anatolien:

Kayseri: Kültepe Tafel Museum

Bald sollen in der zentralanatolischen Provinz Kayseri in einem Museum antike Tafeln ausgestellt werden, von denen die meisten in Ankara und Kayseri ausgegraben wurden.

Hier soll das Kültepe Tafel Museum stehen (Bild: Hürriyet)

Es wird angegeben, dass in den 70 Jahren Ausgrabungen in der antiken Stätte Kültepe bisher 23.000 Tafeln entdeckt wurden.

Sivas: Industrie Schulen Museum

Das Museum wird Werkstätte zur Herstellung von Produkten wie Miniaturteppichen, Sivas-Kämmen und Messern, die nur in Sivas erhältlich sind. So wird das einzigartige Museum hier als Konzept des „lebenden Museums“ umgesetzt.

Osmaniye: Erdnussmuseum

Ein Museumsgebäude mit dem Aussehen einer Erdnuss soll zur Förderung der Erdnüsse von Osmaniye gebaut werden. Der Bau des dreistöckigen Gebäudes wird in acht Monaten abgeschlossen sein.

Eskisehir: Bad Museum

In Eskisehir soll ein Bademuseum die türkische Badekultur den Menschen näherbringen und sie fördern.

Für den Bau des Museums begannen Bewohner der Stadt, wertvolle antike Gegenstände wie Badesteine, Seifen und Beutel an die Einrichtung zu spenden, die in der Vergangenheit verwendet wurden.

(gi)

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