Hürriyet

Türkei: Mokisos in Kappadokien soll nach Ausgrabungen Touristen anziehen

27.10.2020 9:31 Uhr

Die antike Stadt Mokisos ("Nora"), bekannt als die größte archäologische Stätte der Region Kappadokien, soll mit Ausgrabungen für den Tourismus zugänglich gemacht werden.

Dr. Tolga Uyar, Dozent an der Nevsehir Haci-Bektas-Veli-Universität, erklärte: "Mit den Ausgrabungen, die in der Region gestartet wurden, werden tausend Häuser, ein großer Bischofspalast und eine Kirche im Zentrum der Stadt den Touristen künftig präsentiert. Unter diesem füllenden Boden [in Mokisos] gibt es eine sehr wertvolle Geschichte."

Der Leiter der Ausgrabungen, Dr. Uyar, fügte hinzu, dass die antike Stadt Mokisos eine der regionalen Hauptstädte während des oströmischen Reiches war. "Zu dieser Zeit wurden hier Tausende Wohnhäuser gebaut. Daher war Nora eine der am dichtesten besiedelten Städte des 5. und 6. Jahrhunderts." Des Weiteren stellte er fest, dass abgesehen von den Wohnhäusern in der antiken Stadt ungefähr 32 Kirchengebäude und 20 Zisternen identifiziert wurden.

"Wir müssen die Ruinen schützen"

Der Gouverneur von Aksaray, Hamza Aydogdu, besuchte mit seiner Delegation bereits die Region und ist fasziniert. Er berichtete, dass die antike Stadt für die Zukunft bewahrt und für Besucher zugänglich gemacht werde: "Unser Kulturministerium und unsere weiteren Behörden werden die antike Stadt [in Kappadokien] gemeinsam schützen. Wir müssen die Ruinen, die Geschichte und die Struktur der Antike in Sicherheit bewahren und an zukünftige Generationen weitergeben."

(gi)

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