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Türkei: Minister Varank nimmt an Produktionseröffnung für Hyundai i20 teil

30.8.2020 16:54 Uhr

Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank nahm an der Betriebsaufnahme zur Massenproduktion des neuen Hyundai i20 in der Assan-Fabrik in Kocaeli teil. Minister Varank sagte: "Wir haben mit der Ausstellung von 1200 Innovations-Zertifikaten im Juli einen neuen Höhepunkt in unserer Geschichte erreicht. Wir haben in den ersten sechs Monaten des Jahres eine Anlageinvestition von 108 Milliarden Lira (rund 12,37 Milliarden Euro) gefördert und damit den Weg für die Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten für fast 163.000 Bürger geebnet."


Bei der Zeremonie wurde Minister Varank vom Präsidenten des Investitionsbüros der Präsidentschaft, Burak Daglioglu, Botschafter der Republik Korea in Ankara Hong-Gi Choi, Gouverneur von Kocaeli Seddar Yavuz, Hyundai-Offiziellen und Gästen begleitet. "Jährlich werden in der Zukunft hier ca. 85.000 Hyundai i20 produziert. Allein diese Fabrik wird demnach rund 50 Prozent der weltweiten i20-Produktion decken. 90 Prozent dieser Produktion werden exportiert. Der Anteil lokal produzierter Teile aus der türkischen Zulieferindustrie der hier produzierten i20-Autos liegt bei über 60 Prozent. Die Rate soll im Laufe der Zeit weiter steigen. Genau deshalb ist die Automobilindustrie so wichtig, sie ist die Lokomotive der Industrie unseres Landes. Die Branche bietet nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Bereiche der Branche eine Chance in Bezug auf Entwicklung und Fortschritt. Es sorgt für Wachstum bei den Zulieferanten. Dadurch können neue Spieler in das System aufgenommen werden", sagte der Minister.


Auch der TOGG fand Erwähnung

"Die neuesten Daten, die wir haben, sind die Exportzahlen für Juli. Exporte von 2,2 Milliarden US-Dollar im Juli zeigen, dass sich die Leistung der Präpandemie bei den Exporten im Automobilsektor nähert. Ich denke, das Tempo des Anstiegs wird sich für den Rest des Jahres fortsetzen", so der Minister. "Aufträge, Kapazitätsauslastungsraten und Investitionsausgaben steigen im verarbeitenden Gewerbe weiter an. Wir können die Vitalität von Investitionen anhand der Anreizdaten bestätigen. Die Investitionsnachfrage war trotz der epidemischen Bedingungen um 28 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Es ist natürlich eine sehr erfreuliche Entwicklung, dass sich der aufgeschobene Verbrauch in Anlageinvestitionen verwandelt. Unser Hauptziel ist es, diesen Trend stabil und kontinuierlich zu setzen und seine Beständigkeit sicherzustellen. Die Daten des Wirtschaftsvertrauensindex wurden vor kurzer Zeit bekannt gegeben. Auch sehen wir einen positiven Trend und erkennen, dass sich der positive Trend fortsetzt. Wir können daher den Schluss ziehen, dass die Erwartungen unserer Bürger für die kommende Zeit im Vergleich zur Pandemiezeit positiver sind", zog der Industrieminister ein Fazit.


Auch zum TOGG, dem ersten von der Türkei selbst produzierten Elektrofahrzeug, nahm der Minister Stellung: "All das zeigt uns, dass es um viel mehr geht als ein Auto zu bauen. Der Wert der Herstellung eines nationalen Automobils zeigt sich an dieser Stelle. So nehmen wir neben der Stärkung unserer bestehenden Lieferanten auch unerforschte junge Talente in unsere Geschäftspläne auf. Wir bereiten diese Talente auf den globalen Wettbewerb vor. So bauen wir das System mit unserer einzigartigen Perspektive und unserer Signatur von Grund auf neu. In diesem Sinne haben wir uns in der Roadmap für Fahrzeuge und -technologien, die wir in enger Zusammenarbeit mit der Branche und unserer Investmentagentur erstellt haben, konkrete und ehrgeizige Ziele gesetzt. Ich möchte einige davon kurz erwähnen. Wir werden die Lokalisierungsraten auf mindestens 75 Prozent erhöhen. Bis zum Jahr 2030 möchten wir zu den Top 10 Ländern gehören, die vernetzte und autonome Fahrzeugsoftware entwickeln und exportieren. Dazu gehört auch insbesondere Software zur Modellierung von Cybersicherheit, Fahrsicherheit und Fahrerverhalten."


Minister Varank signierte das erste Modell vom Band

Varank fuhr fort: "Natürlich können diese Entwicklungen davon profitieren, dass alle Marken in der Türkei gebaut werden. Alle Marken, die wir in der Türkei produzieren, werden auf den globalen Märkten viel wettbewerbsfähiger. Wir werden mit der Umsetzung dieses Plans beginnen, der sich gut auf die Zukunft vorbereiten wird. Natürlich können diese Entwicklungen davon profitieren, dass alle Marken in der Türkei gebaut werden. Wir werden mit der Umsetzung dieses Plans beginnen, der sich gut auf die Zukunft vorbereiten wird."


Laut Icke Kyun Oh, CEO des neuen i20 Hyundai HAOS, werden jährlich 100.000 Einheiten produziert. "Hyundai Motor ist der erste Schritt der Globalisierungsarbeit des Unternehmens. Das 1997 gegründete Werk Hyundai Assan in der Türkei wächst seit 23 Jahren zusammen mit der türkischen Wirtschaft weiter. In unserer Fabrik fertigen wir unsere Modelle i10 und i20 in den Segmenten A und B. Bisher produzieren die Türkei und der Binnenmarkt in Europa, im Nahen Osten und wir mehr als 2 Millionen Fahrzeuge, die in nordafrikanische Länder exportiert werden sollen. Ich freue mich sehr, den Entwicklungsprozess des neuen i20, an dem wir genau 2 Jahre und 3 Monate gearbeitet haben, erfolgreich abgeschlossen zu haben und mit Ihnen bei der Feier zum Start der Massenproduktion zusammen zu sein. Wir werden 100.000 Einheiten unseres neuen i20-Modells pro Jahr produzieren. Innovatives Design und höchste Qualität als Auto auf der ganzen Welt werden wir aus der Türkei exportieren." Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank verewigte sich mit seiner Unterschrift auf der Motorhaube des neuen i20-Modells, das nach seiner Rede als erstes vom Band kam. Anschließend machte Minister Varank mit dem Fahrzeug eine Probefahrt auf dem Werksgelände.


(ce)

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