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Türkei: Mesut Özil geht (noch) nicht zu Fenerbahce Istanbul

20.7.2020 22:22 Uhr

Fenerbahce Istanbul, Fußball-Schwergewicht aus der Türkei, hat es zum zweiten Male in Serie in der Süper Lig nicht unter die besten fünf Teams geschafft. Etwas, was es in den 61 Jahren zuvor noch nie gegeben hat. Die Kanarienvögel sind auch zum zweiten Mal in Folge international nicht vertreten – das gab es in den letzten 30 Jahren nicht. Was wäre da besser, um die Fans zu besänftigen, als einen Königstransfer vorzuweisen? Das Ziel der Begierde ist schnell ausgemacht: Mesut Özil. Doch der gab dem Team aus Kadiköy nach Informationen der Bild einen Korb. Es soll am Geld gescheitert sein.

Dass Fenerbahce Istanbul sich gerne die Dienste von Ex-Weltmeister Mesut Özil sichern würde, ist schon länger ein offenes Geheimnis. Acun Ilicali, prominente TV-Figur in der Türkei, ein Freund von Mesut Özil und Fan von Fenerbahce, hat mehrmals versucht, seinen "Einfluss" geltend zu machen. Wie die Bild meldet, haben sich die Kanarienvögel nun vorgewagt und wollten Özil, der noch für ein Jahr beim FC Arsenal in der englischen Premier League unter Vertrag steht, vor Vertragsablauf "anheuern". Bei den Gunners soll Özil rund 25 Millionen Euro pro Saison verdienen – brutto.

Vertragsangebot aus finanziellen Gründen abgelehnt?

Wie die Bild berichtet, soll sich Özils Ehefrau Amine Gülse, ehemalige Miss Türkei und bekannte TV-Darstellerin, mit ins Rennen eingebracht und für einen Wechsel ausgesprochen haben. Da aber die Vereine in der Türkei finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, sind Summen wie in England unmöglich zu stemmen. Besonders aus dem Grund, da die UEFA ein genaues Auge auf die Klubs aus der Süper Lig hat, wenn es um Financial Fairplay geht. Nun soll Fenerbahce ein Angebot an Özil unterbreitet haben, welches der Mittelfeld-Star aus finanziellen Gründen abgelehnt haben soll.

Für die Gunners wäre es sicher ein Gewinn gewesen. Aktuell spielt Mesut Özil keine Rolle in der Planung von Coach Mikel Arteta. Daher wäre es gut gewesen, einen solchen Posten an Geld von der Payroll zu bekommen. Doch vielleicht hat der Ex-Weltmeister mit Beginn der neuen Saison die Chance, sich nochmals bei den Gunners in Position zu bringen. Eine gute Saison in der Premier League würde sich ganz sicher beim Anschlussgehalt nach Vertragsablauf in England positiv niederschlagen. Fenerbahce wird also weiterhin warten dürfen und hoffen müssen, dass kein Klub aus der amerikanischen MLS mit riesigen Gehaltsschecks wedelt, um Özil unter Vertrag zu nehmen.

(ce)

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