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Türkei: Menschen strömen nach viertägiger Ausgangssperre auf die Straßen

27.5.2020 9:34 Uhr

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch endete die viertägige Ausgangssperre in 81 Provinzen der Türkei, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. Erstmals mussten Türken im ganzen Land das Zuckerfest nach dem Fastenmonat Ramadan unter Selbstisolation verbringen, anstatt die Verwandten zu besuchen oder etwas mit den Kindern zu unternehmen.

Schlag Mitternacht wurde es voll auf den Straßen (Bild: dha)

Kein Wunder also, dass es mit Schlag Mitternacht auf den Straßen voll wurde. Kleinigkeiten einkaufen oder einfach nur etwas Luft schnappen und die Beine vertreten hieß die Devise für diejenigen, die noch wach waren.

Und auch am Mittwochmorgen waren die Straßen wieder deutlich voller.

Am Mittwochmorgen waren auch die öffentlichen Verkehrsmittel wieder gefragt (Bild: dha)

Erstmals Ausgangssperre im ganzen Land

Bereits in den Wochen zuvor galten in vielen Provinzen Ausgangssperren, unter anderem in der Millionenmetropole Istanbul, der Hauptstadt Ankara und Izmir. Es war das erste Mal, dass die Ausgangssperre nicht nur über vier Tage ging und die Feiertage mitumfasste, sondern auch in allen 81 Provinzen des Landes galt.

(be)

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