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Türkei: Maßnahmen gegen das Coronavirus im Handel

28.5.2020 15:44 Uhr

Das Gesundheitsministerium hat eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, die in elf Sektoren ergriffen werden sollen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das wird notwendig, da die Türkei bereits ihren Normalisierungsplan eingeführt hat. Die neuen Maßnahmen richten sich hauptsächlich an Einzelhandelsgeschäfte wie Läden für Haushaltsgeräte (Weiße Ware), Supermärkte, Tankstellen und Immobilienagenturen.

Das vom Ministerium herausgegebene Dokument mit dem Titel „ Covid-19 Gesundheis-Management und Arbeits-Richtlinien" soll sicherstellen, dass Verbraucher und Mitarbeiter in diesen Verkaufsstellen die soziale Distanzierung und andere grundlegende Hygieneregeln strikt einhalten. Dementsprechend dürfen Geschäfte für Haushaltsgeräte höchstens eine Person, einschließlich Kunden und Mitarbeiter, auf einer Fläche von jeweils vier Quadratmetern zulassen. Kosmetikgeschäfte müssen an den Eingängen Handdesinfektionsmittel und Kolonya (türkisches Kölnisch Wasser mit hohem Alkoholanteil) bereithalten.

Personen ohne Gesichtsschutzmaske sind laut Leitfaden an Tankstellen nicht zugelassen. Supermärkte müssen regelmäßig öffentliche Bekanntmachungen über die Lautsprecher im Laden abgeben, um die Verbraucher aufzufordern, die soziale Distanzierung zu beachten. Im Rahmen dieser Maßnahmen dürfen Immobilienmakler, Autohändler und andere Unternehmen keine Besucher in ihren Büros empfangen. In Elektronik- und Telekommunikationsgeschäften dürfen Kunden nur Waren berühren und inspizieren, die in den Regalen ausgestellt sind.

(ce)

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