DHA

Türkei: Massen von Marienkäfern wohl an Pestiziden in der Ägäis verendet

20.7.2020 9:19 Uhr

Die Einheimischen auf der ägäischen Ferieninsel Gökceada in der Provinz Canakkale in der Türkei sind nach dem Massensterben von Marienkäfern aufgeschreckt worden. Zehntausende tote Marienkäfer wurden in den letzten Tagen von Urlaubern gesichtet. Dieses Massensterben der Marienkäfer ist möglicherweise durch Pestizide oder Insektizide in der Ägäis-Region verursacht worden.

Das Problem wurde bekannt, als ein Urlauber über Zehntausende von toten Marienkäfern berichtete. Die Tiere trieben vor Gökceada, einem Tourismuszentrum in der nördlichen Ägäis und der weltweit ersten und einzigen Cittaslow Insel, auf dem Wasser. Ismail Kasap, ein Wissenschaftler der Canakkale Onsekiz Mart Universität, der auf dem Gebiet der Entomologie arbeitet, sagte, dass es zwei Gründe für ihren Tod geben könnte.

Insektizide oder Pestizide sorgen für Massensterben bei Marienkäfern

Entweder waren es Pestizide in landwirtschaftlichen Gebieten oder Insektizide, die zur Bekämpfung von Mücken eingesetzt werden, welche die Ursache für das mysteriöse Massensterben der Marienkäfer darstellten, sagte er. Der Wissenschaftler betonte auch zusätzlich die Möglichkeit, dass die Marienkäfer aufgrund von Überbevölkerung kein Essen gefunden haben.

Tote Insekten und Fische, die in einigen Buchten der Insel an der Wasseroberfläche auftauchten, sorgten kürzlich bei den Bewohnern von Gökceada für zusätzliche Besorgnis.

(ce)

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