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Türkei leiht sich über eine Milliarde Euro auf heimischem Markt

12.7.2020 22:56 Uhr, von Andreas Neubrand

Das türkische Finanzministerium hat sich am 6. Juli fast 8,1 Milliarden türkische Lira (1,04 Milliarden Euro) bei den Inlandsmärkten geliehen.

Rund 3,3 Milliarden (380,23 Millionen Euro) wurden an zweijährigen Festkuponanleihen versteigert, die am 4. Mai 2022 fällig werden, teilte das Finanzministerium mit.

Zinssatz von 4,75 Prozent

Das Gesamtangebot für die Schatzwechsel belief sich auf 7,3 Milliarden türkische Lira (0,94 Milliarden Euro) werden mit einem vorgeschriebenen Satz von 45,9 Prozent ausgegeben.

Das Finanzministerium gab an, dass die 665-Tage-Schatzanweisung einen Zinssatz von 4,75 Prozent hat und die jährlichen einfachen Zinseszinssätze bei 9,50 Prozent bzw. 9,72 Prozent liegen.

Zweite Auktion mit variablen Zinsen

In der zweiten Auktion gab das Finanzministerium siebenjährige Schuldverschreibungen aus in Höhe von 4,7 Milliarden türkische Lira (604,8 Millionen Euro). Diese sind variabel verzinslich und werden am 5. Mai 2027 fällig.

Das Gesamtvolumen der zweiten Auktion lag bei 7,8 Milliarden türkische Lira (1 Milliarde Euro) und war mit 60,6 Prozent ausgeschrieben. Der Zinssatz lag bei 4,96 Prozent, während der einfach Zinseszins bei 9,93 Prozent bzw. 10,17 Prozent lag.

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